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Stücke

Amoroso
Teatr Klucz (Polen)

Eine Person in einem weißen Anzug und mit großen weißen Engelsflügeln liegt bäuchlings auf einem Holzboden. Sie hält einen Bogen in der Hand, während um sie herum viele weiße Rosen verstreut sind.
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Donnerstag, 19. November
19:00–20:00

HAU Hebbel am Ufer (HAU1)

Im Anschluss NachTisch im WAU

Tickets

Kombiticket
3 Veranstaltungen frei wählbar 11.–21. Nov,
gilt nur für HAU Hebbel am Ufer

Tickets

Theater, Tanz
Deutsche Erstaufführung

Dauer: ca. 60 Minuten
Altersempfehlung: 14+

Symbol Übertitel Symbol Kopfhörer Symbol Gebärdendolmetschung

In polnischer Lautsprache
Übertitel in Deutsch, auf Wunsch über Kopfhörer vorgelesen
Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache

ALMOST ALL DISABLED CAST

„Bemühe dich daher, dein Herz von der Liebe zu den sichtbaren Dingen abzuwenden und dich dem Unsichtbaren zuzuwenden“ – dieses Zitat Thomas von Kempens steht im Mittelpunkt von „Amoroso“. Das Stück zeigt die  Liebe in ihren verschiedenen Formen. Das polnische Teatr Klucz erzählt von glücklichen und zufriedenen Liebenden, aber auch von verlorenen und verlassenen. Es ist eine poetische, traumhafte, gemächliche Inszenierung, die Tanz, Improvisation und Sprache in ihrer Vielfalt verbindet. Die Choreografie entwickelten das Ensemble und sein künstlerischer Leiter Janusz Orlik gemeinsam. In Polen ist die Produktion bereits mit großem Erfolg getourt und wurde mehrfach ausgezeichnet.  Nun kommt sie zum ersten Mal nach Deutschland.

Hinweise zum Stück +

Sensible Inhalte
Vereinzelte Schimpfwörter. Symbolischer Einsatz von Pfeil und Bogen (aus Holz, ähnlich einem Spielzeug). Themen: körperliche und vereinnahmende Liebe in metaphorischen Beschreibungen. Keine expliziten Inhalte oder Gewaltdarstellungen.

Sensorische Reize
Licht: Zuschauerraum stellenweise im Halbdunkel. Intensive, wechselnde Lichteffekte. 
Geräusche: Stellenweise laute Musik.

Mit Mariusz Józefiak, Jarosław Kubiak, Antek Kurjata, Daniel Laskowski, Bartosz Pawłowski, Lidia Piskorska, Karol Solski, Magdalena Szalbierz, Arkadiusz Żmijewski Regie, Bühnenbild, Musikalisches Arrangement Janusz Orlik Choreografie Janusz Orlik mit dem Ensemble des Teatr Klucz Choreografie-Assistenz Antek Kurjata Kostüme Agnieszka Ostrowska Lichtdesign Arkadiusz Kuczyński, Janusz Orlik Audiodeskription Marcin Głowiński (Skript) Produktion Kulturzentrum ZAMEK in Poznań im Rahmen des Projekts Europe Beyond Access, gefördert durch das Programm Creative Europe.

Bioluminescence
Criptonite (Schweiz)

Zwei Personen befinden sich nah beieinander auf einer dunklen, spiegelnden Bühne. Eine kniende Person mit lockigen Haaren beugt sich nach vorne und blickt in die Kamera, während eine zweite Person mit schwarzer Maske daneben hockt. Zwischen ihnen liegt ei
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Mittwoch, 18. November
19:30–20:45

Theater an der Parkaue

Tickets

Donnerstag, 19. November
19:30–20:45

Theater an der Parkaue

Tickets

Theater, Performance
Deutsche Erstaufführung

Dauer: ca. 75 Minuten

Symbol Übertitel Symbol Gebärdendolmetschung Symbol Audiodeskription Symbol Relaxed Performance

In englischer Lautsprache
Übertitel in Deutsch und Englisch
Integrierte Audiodeskription auf Englisch
Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache
Relaxed Performance
(siehe Inhaltshinweise)

AESTHETICS OF ACCESS DISABLED LEADERSHIP DISABLED AUTHORSHIP ALL DISABLED CAST LIVED EXPERIENCE

Nein, euren Eigen-Urin müsst ihr hier nicht trinken! Und auch sonst gilt: Vergesst, was ihr bislang über eure Fähigkeiten gedacht habt, widerständig mit existentiellen Herausforderungen klarzukommen. In „Bioluminescence“ schließen sich vier behinderte Menschen zusammen, um in der Postapokalypse eine opulente Klanglandschaft zu erschaffen. Sie beschwören Zauberformeln, um ihre behinderten Vorfahr*innen zu ehren und die Welt um sie herum zu verwandeln. Mit Humor, Popmusik und Patricia, der Schildkröte, besinnen sich Criptonite darauf zurück, was Überleben wirklich bedeutet.
Zur Vorstellung gehört ein Prolog für behindertes Publikum und deren Assistenzpersonen ab 19:00 Uhr. Der Prolog ist Teil des Stücks und beinhaltet eine Touch Tour, Pre-Show Access und Early Boarding. Für nichtbehindertes Publikum beginnt die Vorstellung um 19:30 Uhr.

Hinweise zum Stück +

Sensible Inhalte
Themen: Überleben behinderter Menschen während der Apokalypse, Tod einer befreundeten Person, ableistische Überlebensstrategien (z. B. „Überleben des Stärkeren“). 

Sensorische Reize
Licht: Verschiedenfarbiges Licht (z. B. intensives Rot). UV-Licht im abgedunkelten Raum (letzte Szene). Am Ende fast komplette Dunkelheit (Blackout).   
Geräusche: Der lauteste Moment ist ein 6-minütiger lauter Pop-Rock-Song. Plötzliche, arhythmische Geräusche durch Kostüme und Bühnenbild. Spürbare Vibrationen durch Trommeln in zwei Szenen.   
Interaktion: Teile des Prologs sind partizipativ (freiwillig). Es gibt drei Überraschungsmomente. Wenn ihr diese lieber im Voraus wissen möchtet, fragt während des Prologs danach.  
Sonstiges: Leichter, wasserbasierter Bühnennebel.

Das Stück ist eine Relaxed Performance.
Bei diesem Stück heißt das:

  • Die Türen sind nicht geschlossen.
    Man kann zwischen·durch rausgehen.
    Und auch wieder rein·kommen.
  • Im Foyer gibt es einen Ruhe·bereich.
  • Es gibt verschiedene Sitz·möglichkeiten.
    Zum Beispiel Sitz·säcke und bequeme Sitz·kissen.
  • Es werden nicht alle Sitz·plätze verkauft.
    So haben alle mehr Platz im Zuschauer*innen·raum.
  • Niemand muss im Publikum leise sein.
    Geräusche sind ok.
  • Es gibt einen früheren Einlass.
    So kann man sich ganz in Ruhe einen Sitz·platz suchen.
  • Es ist nicht völlig dunkel im Saal.
  • Auf der Bühne gibt es kein grelles Blitz·licht.

Künstlerische Co-Leitung, Performance Nina Mühlemann, Edwin Ramirez Entwicklung, Performance Flor Adam Méchain, Roy Fischer Dramaturgie Alexandrina Hemsley Dramaturgie, Audiodeskription Noah Mundinger Mitarbeit Audiodeskription, Performance Brianne Deproose Choreografie Alessandro Schiattarella Produktionsleitung Laeticia Blättler (Moin Moin Productions) Produktionsassistenz Pauline Della Bianca (artFAQ Rundlauf) Szenografie Theres Indermaur Kostüme Nicole Frei Kostümassistenz Denisa Svachova Sounddesign, Tontechnik Susanne Affolter Lichtdesign Tina Bleuler, Patrik Rimann Technische Leitung, Lichttechnik Patrik Rimann Beratung Relaxed Performance Noa Winter Beratung für Soundeffekte Marquis McGee Dramaturgische Beratung Tanzhaus Zürich Lisa Letnansky Fotos Mayar El Bakry

Eine Koproduktion mit dem Tanzhaus Zürich. Gefördert durch Stadt Zürich Kultur, Kanton Zürich, Migros-Kulturprozent disframe, Max Bircher Stiftung,

Bodies we fall for
Nayia T. Karacosta, Elena Sokratous, Roz, Julia Georgiadou, Ipogeia Skini Synergeio, liminal (Zypern)

Zwei Personen sitzen nebeneinander auf einem mit Erde bedeckten Bühnenboden. Ihre Haut und Kleidung sind mit Schmutz bedeckt und beide schauen lachend nach oben. Im Hintergrund steht eine dritte Person, während ein Text an die Wand projiziert wird.
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Samstag, 14. November
20:00–21:00

Ballhaus Ost
Im Anschluss Nachgespräch

Tickets

Theater, Performance

Dauer: ca. 60 Minuten
Altersempfehlung: 16+

Symbol Übertitel Symbol Kopfhörer Symbol GebärdendolmetschungSymbol Audiodeskription

In zyprisch-griechischer Lautsprache, mit integrierter Audiodeskription
Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache
Deutsche und englische Übertiteln
Deutsche Übertitel auf Wunsch über Kopfhörer vorgelesen

AESTHETICS OF ACCESS DISABLED LEADERSHIP DISABLED AUTHORSHIP ALL DISABLED CAST LIVED EXPERIENCE

Zwei junge Frauen erzählen auf der Bühne ihre unverfälschte, zarte und inklusive Wahrheit über Liebe und Sexualität. Auf der Grundlage echter Erfahrungsberichte wirft diese dokumentarische Performance Fragen zu ersten Küssen, Verabredungen, Sex und digitalen Begegnungen auf, vor allem aber: Haben alle Körper den gleichen Zugang zur Liebe? „Bodies we fall for“ ist eine zugängliche dokumentarische Performance über die Liebe im zyprisch-griechischen Dialekt und geprägt von kreativen Formen der Barrierefreiheit wie integrierter Audiodeskription, Gebärdensprachdolmetschung, Übertiteln, einer Tastführung und multisensorischen Elementen. Mit Zärtlichkeit, Humor und ungeschönter Ehrlichkeit verhandelt der Abend Liebe als Zugang, als politischen, zutiefst persönlichen und zugleich universellen Akt des Widerstands.

Hinweise zum Stück +

Sensible Inhalte
Im Stück wird sexualisierte Gewalt erwähnt, aber nicht dargestellt.

Sensorische Reize
Licht: Projektionen von Filmausschnitten.

Mit Nayia T. Karacosta, roz, Inna Shparber (DGS) Regie und Recherche Elena Sokratous Text, Recherche und Performance Nayia T. Karacosta Poesie, Recherche und Performance roz (Panayiota Zintili) Bewegung Eleftheria Sokratous, Stella Zannou Szenografie Julia Georgiadou Kreative Barrierefreiheit, Tournee-Produktion Christos Papamichael Video-Einführung Panagiotis Paschalidis Schnitt Andreas Touloumis Lichtdesign Vassilis Peteinaris Plakatdesign Evanthia Kepola Dolmetschung in Deutsche Gebärdensprache Inna Shparber Kommunikationsassistenz Matilde Giannotti Produktion Ipogeia Skini Polichoros Sinergeio, Limassol (Zypern) Tournee-Produktion liminal (Griechenland)

Chaos der Gefühle
Rachel Rosen / Theater an der Parkaue (Deutschland)

Auf einer dunklen Bühne mit spiegelndem Boden agieren mehrere Personen in extravaganten, bunten Kostümen. Im Vordergrund reißt eine Person in einem hellblauen Rüschenkleid schwungvoll die Arme hoch, während daneben eine Person in einem ausladenden, weißen
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Freitag, 20. November
17:00–17:45

Theater an der Parkaue

Tickets

Samstag, 21. November
15:00–15:45

Theater an der Parkaue

Tickets

Musiktheater
Uraufführung

Dauer: ca. 45 Minuten
Altersempfehlung: 5+

Symbol Audiodeskription Symbol Relaxed Performance

In deutscher Lautsprache
Audiodeskription auf Deutsch (20.11.)
Relaxed Performance

(siehe Inhaltshinweise)

AESTHETICS OF ACCESS DISABLED AUTHORSHIP

Wie fühlt sich Liebe an? Auf der Suche nach Antworten steht in Liebesdingen oft ein Fragezeichen. Dieses Fragezeichen trifft bei seinen Nachforschungen auf eine Wolke, die verliebt im Raum umher schwebt, ein aufgekratztes Hormon, eine Erdbeere, die Süßigkeiten liebt, und den Frust. Sie lernen sich kennen, nähern sich an, verbiegen sich, um einander zu gefallen, sind wütend auf sich selbst oder schmelzen beim Anblick des oder der anderen dahin. Denn wie funktioniert das mit der Liebe? Wer blickt hier noch durch, wenn die Gefühle verrücktspielen?
„Chaos der Gefühle“ ist nach „Das Spiel“ Rachel Rosens zweites Stück für die Parkaue. Mit viel Witz und Hingabe erzählt es von Selbstliebe, dem Mut, Fragen zu stellen und der Neugier, herauszufinden, was man wirklich liebt. Die eigens für das Stück geschriebenen und herzzerreißenden Lieder von Louis Edler sorgen garantiert für Ohrwürmer.

Hinweise zum Stück +

Sensible Inhalte
Im Stück wird Liebeskummer thematisiert.

Sensorische Reize
Licht: Flackerndes Partylicht in einer Szene. Ein Moment der totalen Dunkelheit. Lichtreflexionen auf Wasser. Spiegelfolie auf dem Bühnenboden.
Geräusche: Live-Musik (Bass, Akkordeon, Trommel, Glockenspiel, Gesang). Steppschuhe.
Interaktion: Fünf Personen sind beim Einlass auf der Bühne. Eine Person steht anfangs nah an der ersten Reihe, später sitzt eine Person im Publikum und spricht euch direkt an. An zwei Stellen werdet ihr zum Mitsingen oder Antworten animiert (alles freiwillig).
Sonstiges: In zwei Szenen wird die Drehbühne gedreht. Es gibt Bühnennebel. In einer Szene wird ein Bühnenelement von der Decke heruntergelassen.

Relaxed Performance
Bei diesem Stück heißt das:

  • Die Türen sind nicht geschlossen.
    Man kann zwischen·durch rausgehen.
    Und auch wieder rein·kommen.
  • Im Foyer gibt es einen Ruhe·bereich.
  • Es gibt verschiedene Sitz·möglichkeiten.
    Zum Beispiel Sitz·säcke und bequeme Sitz·kissen.
  • Es werden nicht alle Sitz·plätze verkauft.
    So haben alle mehr Platz im Zuschauer*innen·raum.
  • Niemand muss im Publikum leise sein.
    Geräusche sind ok.
  • Es gibt einen früheren Einlass.
    So kann man sich ganz in Ruhe einen Sitz·platz suchen.
  • Es ist nicht völlig dunkel im Saal.
  • Auf der Bühne gibt es kein grelles Blitz·licht.

Mit Jessica Cuna, Caroline Erdmann, Elisabeth Heckel, Jakob Kraze, Andrej von Sallwitz Regie, Komposition Anton Berman Bühne Eva Lochner Kostüme Vinzenz Schechner Songtexte Louis Edler Dramaturgie Leonie Graf Mitarbeit Regie Alexander Riemenschneider Künstlerische Vermittlung und Partizipation Shalün Schmidt Ausstattungsassistenz Rózsa Sebo Regieassistenz Melina Archipoff, Isabel Nagel lnspizienz Anne-Sophie Attinost Redaktion Relaxed Performance Miles Wendt Licht Jaline Richter Bühnentechnik Hermann Meyn Ton- und Videotechnik Sebastian Eßl Maske Julia Habib, Michaela Wunderlich Requisite Sarah Kornettka Ankleiderei Sabine Hannemann, Ute Seyer, Birgit Wilde Technische Direktion Robert Schumann Konstruktion Bühnenbild Matthias Bade Leitung Kostüm Sebastian Wahedi Gefördert im Programm Zero – Klimaneutrale Kunst- und Kulturprojekte der Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Das Stück „Chaos der Gefühle“, die dazugehörigen Songtexte und Kompositionen entstanden am Theater an der Parkaue in der Spielzeit 25/26 im Rahmen des Projekts „Love Lab“, in dem behinderte und nicht-behinderte Künstler*innen zusammen zu den Themen Körper, Liebe und Sexualität für ein junges Publikum arbeiteten.

Dancing Is Stimming and Stimming Is Dancing
Aby Watson (Schottland)

Eine Person mit langen Haaren ist inmitten von dynamischen Lichtstreifen in leuchtendem Lila und Gelb zu sehen. Das Bild ist stark verwischt und vermittelt durch diese Effekte ein starkes Gefühl von Bewegung. Die Person hält sich zwei schwarze Objekte an
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Sonntag, 15. November
17:30–18:30

Theater Thikwa Studio

Tickets

Lecture-Performance

Dauer: ca. 60 Minuten

Symbol Gebärdendolmetschung Symbol Relaxed Performance

In englischer Lautsprache
Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache
Relaxed Performance

DISABLED LEADERSHIP DISABLED AUTHORSHIP ALL DISABLED CAST LIVED EXPERIENCE

Stimming ist eine Handlung, mit der wir uns selbst regulieren – um uns zu beruhigen oder anzuregen und so ins Gleichgewicht zu kommen. Tanzen bedeutet, unseren Körper rhythmisch zu bewegen, meist zu Musik. Die neuroqueere Choreografin, Performerin und Wissenschaftlerin Dr. Aby Watson ist der Ansicht, dass beides ein und dasselbe ist – und sie wird zeigen, warum. Auf kunstvolle Weise erkundet die Performance die kreativen Möglichkeiten des neurodivergenten „intuitiven Bildens von Mustern“. Watson improvisiert mit Vocal-Loops, Synthesizer-Musik und rhythmischen, sich wiederholenden Bewegungen zur Selbstregulation. So fesselt sie unsere Aufmerksamkeit, während sie ihr Wissen vermittelt – eine Hommage an das Stimming als kreative Praxis.

Hinweise zum Stück +

Sensible Inhalte
Das Stück thematisiert Neuronormativität.

Sensorische Reize
Licht: Zeitweise intensive, einfarbige Beleuchtung auf der gesamten Bühne.
Geräusche: Rhythmische, sich wiederholende elektronische Klänge. Mehrschichtige Stimm-Loops (mit darüber gesprochenem Text). Durchgehender Sound.
Interaktion: Publikumsbeteiligung (freiwillig).

Performance Dr. Aby Watson, Aniela Piasecka Konzept, Choreografie, Text Dr. Aby Watson Assistenz für Barrierefreiheit Aniela Piasecka Outside Eye Aniela Piasecka, Mele Broomes Produktion Vicky Wilson

Ex Silens
A communal ritual of sensory reconfiguration
Marco Donnarumma (Italien)

Eine Person steht gebückt mit gespreizten Beinen über einem schwarzen Kasten auf einer dunklen Bühne. Die Szene wird von zwei senkrechten, leuchtend roten Lichtleisten im Hintergrund dramatisch beleuchtet. Im dunklen Vordergrund sind die Silhouetten eines
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Donnerstag, 12. November
20:00–21:10

Ballhaus Ost

Tickets

Freitag, 13. November
20:00–21:10

Ballhaus Ost

Tickets

Performance

Dauer: ca. 70 Minuten

Ohne Lautsprache

DISABLED LEADERSHIP DISABLED AUTHORSHIP ALL DISABLED CAST LIVED EXPERIENCE LATE DEAFENED

„Ex Silens“ verbindet Bewegung, Klang, Raum und Technologie, um das Publikum in eine radikal alternative Sinneswelt einzuladen. Marco Donnarumma hat ein Ritual geschaffen, das unsere Sinne neu ordnet. Musik und Licht erzeugen tranceauslösende Schallwellen. Cochlea-Implantate und KI-Höralgorithmen werden zu Biomaschinen, die Klänge vom Körper des Darstellers verstärken, um sie durch die Körper des Publikums zu verbreiten. Diese neuen Organe, konzipiert und handgefertigt vom Künstler, vergrößern eine kaleidoskopische Klangwelt, die schon immer da war. „Ex Silens“ bietet sowohl T*tauben und schwerhörigen als auch hörenden Zuschauer*innen ein audiovisuelles Erlebnis, das Begriffe wie Taubheit und Cyborg völlig neu denkt.

Hinweise zum Stück +

Hinweise

Während der Vorstellung ist es sehr dunkel im Raum. Der Performer interagiert mit dem Publikum. Dazu gibt es zwei Hilfsmittel am Access-Tisch.
Knicklichter: Wenn ihr hinaus begleitet werden möchtet, gebt den Access Friends damit ein Zeichen.
Reflektierende Sticker: So weiß der Performer,  dass er euch nicht einbeziehen soll. 

Sensorische Reize
Licht: Stroboskoplicht, schnelle Lichtwechsel, sehr helle oder sehr dunkle Bühnenbeleuchtung.
Geräusche: Laute Geräusche, Dauergeräusche, hohe Frequenzen, starker Bass (nicht alles gleichzeitig).
Interaktion: Das Stück ist als vollwertiges Erlebnis für Taube, gehörlose, schwerhörige und hörende Personen konzipiert. Ohne gesprochene Sprache; Kommunikation zwischen Performer und Publikum erfolgt über Berührung und Körpersprache. 
Sonstiges: Sitzplätze für das Publikum direkt auf der Spielfläche, sehr nah am Performer, der eventuell mit ihnen interagiert (freiwillig). Es gibt vibrierende Gurte für eine haptische Kommunikation (optional und es stehen nicht für das gesamte Publikum Gurte zur Verfügung).

Konzept, künstlerische Leitung, Performance, Choreografie, Dramaturgie, interaktive KI-Musik, Programmierung Marco Donnarumma Konzept der Prothesen, Morphologie, Konstruktion, Fertigung und KI-Programmierung Marco Donnarumma Kollaborative Forschung an Hardware, KI-Software Intelligent Instruments Lab der Isländischen Universität der Künste Bühnenbild Marco Donnarumma, Anna Cingi Lichtdesign Andrea Familari Visuelles Design, 3D-Modellierung und 3D-Druck der Prothesen Anna Cingi Zusätzliche 3D-Modellierung und 3D-Druck der Prothesen Christian Schmidts Kollaborative Forschungsgruppe Wojciech Czernia, Adriane Große, Ann-Catrin Gruber, Martin Holst, Mara Matzke Live-Tontechnik Leon Dohr Live-Lichtsteuerung Desirée García López Beschreibungstexte des Kunstwerks Marco Donnarumma Outside Eye Margherita Pevere, Jan Rohlf

„Ex Silens“ ist ein Werk und eine Produktion von Marco Donnarumma. Koproduziert von PACT Zollverein und mit wissenschaftlicher Unterstützung des Intelligent Instruments Lab an der Iceland University of Arts in Reykjavík. Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Medienkunst-Stipendiums.

EXXY
Dan Daw Creative Projects (UK/Australien)

Vier Personen posieren auf einer abgedunkelten Bühne mit einem spiegelnden Boden. Eine Person sitzt mittig auf einem Klappstuhl, während eine zweite dahinter steht und zwei weitere auf dem Boden sitzen. Die Gruppe trägt dunkle, legere Kleidung und blickt
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Mittwoch, 11. November
20:00–21:10

HAU Hebbel am Ufer (HAU2)

Tickets

Donnerstag, 12. November
19:00–20:10

HAU Hebbel am Ufer (HAU2)

Tickets

Kombiticket
3 Veranstaltungen frei wählbar 11.–21. Nov,
gilt nur für HAU Hebbel am Ufer

Tickets

Tanz, Performance

Dauer: ca. 70 Minuten
Nacheinlass erst nach Ende der Eröffnungsszene möglich.
Altersempfehlung: 14 +

Symbol Übertitel Symbol Gebärdendolmetschung Symbol Audiodeskription Symbol Relaxed Performance

In englischer Lautsprache
Integrierte Übertitel in Deutsch und Englisch
Audiodeskription auf Deutsch (11.11.)
Achtung: es gibt an diesem Abend nur 10 AD-Geräte. Wenn ihr sicher eins bekommen wollt, schreibt nach dem Ticketkauf eine E-Mail an: barrierefrei@no-limits-festival.de

Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (12.11.)
Relaxed Performance, Pre Show Access
(siehe Inhaltshinweise)

AESTHETICS OF ACCESS DISABLED LEADERSHIP DISABLED AUTHORSHIP ALL DISABLED CAST LIVED EXPERIENCE

Wie kann man sich selbst wertschätzen, wenn es die Gesellschaft nicht tut? EXXY (australischer Slang für „teuer“) ist eine kühne, verletzliche und zarte Auseinandersetzung mit Imposter-Syndrom und schwankenden Selbstwertgefühlen. Dan Daw, der mit „The Dan Daw Show“ 2022 für einen Höhepunkt bei NO LIMITS sorgte, nimmt das Publikum mit in das australische Outback. Dorthin, wo sein Leben begann – geprägt von der Arbeiterklasse, und davon, immer mit wenig auszukommen. Er zeigt, wie weit er es gebracht hat. Gemeinsam mit drei Performer*innen, die gehen und sprechen wie er, findet Dan Gelassenheit in der Möglichkeit, einer von vielen zu sein – nachdem er sein Leben lang immer hervorstach.

Hinweise zum Stück +

Sensible Inhalte
Im Stück wird geflucht und über sexuelle Erfahrungen, Ausgrenzung, Kindheitserinnerungen und schlechte Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem gesprochen. Auf der Bühne verausgaben sich die Darstellenden bis zur völligen Erschöpfung. Zudem wird sehr viel und aus nächster Nähe gespuckt und gesabbert. In manchen Szenen wirken die Personen, als hätten sie Schmerzen. 

Sensorische Reize
Licht: Sehr helles und schnell blinkendes Licht, flackernde Videobilder sowie komplette Dunkelheit (Blackout). Ein Glühbirnen-Symbol warnt kurz vor sehr hellen Momenten. 
Geräusche: Laute Geräusche. Ein Lautsprecher-Symbol warnt kurz vor besonders lauten Momenten.
Sonstiges: Theaternebel. Manchmal werden Gegenstände plötzlich und schnell über die Bühne oder in Richtung des Publikums bewegt. 

Pre Show Access
Pre Show Access beginnt eine Stunde vor der Vorstellung.
Das Angebot wird vom Team von Dan Daw Creative Projects betreut und umfasst:

  • Erklärungen zu potenziell schwierigen Inhalten und Reizen
  • das Bühnenbild kann mit dem Team betreten und berührt werden
  • das Team beantwortet Fragen
  • bis 30 Minuten vor der Vorstellung können die Extreme der Licht- und Toneinstellungen der Show gezeigt werden
  • ab 30 Minuten vor der Vorstellung könnt ihr euch in Ruhe einen Platz aussuchen (Voreinlass)

Wenn ihr den Pre Show Access nutzen möchtet, sprecht bitte unser Team im Foyer an.

Performance, Mitarbeit Dan Daw, Tiiu Mortley, Joseph Brown, Sofia Valdiri Künstlerische Leitung Dan Daw Co-Regie Sarah Blanc Dramaturgie, Co-Autor Brian Lobel Bühnebild, Kostümbild Kat Heath Lichtdesign Nao Nagai Komposition Guy Connelly Sounddesign Lewis Gibson Associate Sounddesign, Tontechnik Seb Falcone Videodesign, Gestaltung der kreativen Untertitel Sarah Readman Kostümleitung Izzie Byers Geschäftsführung, Produktion Liz Counsell Produktionsleitung Froud Technische Bühnenleitung Emily Winsor Assistenz für Barrierefreiheit, Produktion Georgie Luppi Assistenz für Barrierefreiheit Lottie Vallis Produktions-Fellow Erin Clark

Eine Auftragskoproduktion von Attenborough Centre for the Creative Arts, Battersea Arts Centre, Transform, Take Me Somewhere und Tramway für „New Dimensions“, weiterhin von Fabric, Kampnagel, Sadler's Wells, SICK! Festival und Les Halles.
Eine „Unlimited International Strategic Commission“, ermöglicht durch die Förderung des British Council. Unterstützt durch das Arts Council England und die Cockayne 10th Anniversary Grants for the Arts.
Koproduziert vom Battersea Arts Centre.

FairÄnderung Thikwa

Ein dunkles Bild, das dicht mit vielen handgemalten, bunten Kreisen gefüllt ist. In der Mitte bilden weiße Kreise eine zusammenhängende Gruppe, die von verschiedenfarbigen Kreisen wie Rot, Blau, Grün und Gelb umrahmt wird. Oben im Bild stehen leicht verbl
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Montag, 16. November
16:00–18:00

Theater Thikwa

Präsentation und Diskussion

Dauer: ca. 120 Minuten
Eintritt frei

Symbol Gebärdendolmetschung Symbol Leichte Sprache

In deutscher Lautsprache
Übersetzung in Leichte Sprache und Deutsche Gebärdensprache

Wie können wir die Arbeit behinderter Menschen fairer gestalten? Im Rahmen der Initiative „Übermorgen“ hat das Theater Thikwa im letzten Jahr Beschäftigungsmodelle für behinderte Künstler*innen kritisch untersucht – etwa den fehlenden Mindestlohn in Werkstätten für behinderte Menschen. Projektleitung Juno Mahla zeigt nun die Ergebnisse und stellt Ideen vor, was besser werden kann: Es geht um faire Bezahlung und weniger Abhängigkeit von Ämtern, das Recht auf Selbstbestimmung, mehr Sichtbarkeit und Sicherheit. Die Ansätze diskutieren wir anschließend mit Ensemblemitgliedern des Theater Thikwa, dem Bundesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen Jürgen Dusel und der Co-Leitung von Making a Difference, Juli Reinartz.

Justices
Clément Papachristou / Théâtre National Wallonie-Bruxelles (Belgien)

Drei Personen stehen auf einer Bühne vor einem gelben Vorhang. Links hält eine Person in schwarzer Robe, die nach links zeigt, einen fahrbaren Rahmen mit einem glitzernden Fransen-Vorhang fest. In der Mitte steht eine Person von hinten in einem gemusterte
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Donnerstag, 12. November
20:30–22:20

HAU Hebbel am Ufer (HAU1)

Tickets

Freitag, 13. November
19:00–20:50

HAU Hebbel am Ufer (HAU1)
Im Anschluss NachTisch im WAU

Tickets

Kombiticket
3 Veranstaltungen frei wählbar 11.–21. Nov,
gilt nur für HAU Hebbel am Ufer

Tickets

Theater
Deutsche Erstaufführung

Dauer: ca. 110 Minuten
Nacheinlass nur einmal 5 Minuten nach Beginn möglich.
Altersempfehlung: 12+

Symbol Übertitel Symbol Kopfhörer Symbol Audiodeskription

In französischer Lautsprache 
Übertitel in Deutsch und Englisch
Übertitel in Deutsch auf Wunsch über Kopfhörer vorgelesen (13.11.) 
Audiodeskription auf Deutsch (12.11.) 

AESTHETICS OF ACCESS DISABLED AUTHORSHIP LIVED EXPERIENCE

Was ist gerecht – und was Recht? Welche Rechte und Pflichten haben behinderte Menschen in Gerichtsverfahren? Diese Fragen spielt Regisseur Clément Papachristou in Co-Autorschaft mit seinen Spieler*innen Edouardo della Faille, Guillaume Paps und Noémie Zurletti in „Justices“ durch. Dabei erinnern die Szenen nicht von ungefähr an die Stationen in Dantes „Göttlicher Komödie“: Vincent steigt in die Hölle hinab, um für Gerechtigkeit, Freiheit und Erlösung zu sorgen. Der Gerichtsboden öffnet sich zur Unterwelt, wo die Ausgestoßenen leben, die Verurteilten, die Bestraften. Jene, die von den Menschen vertrieben wurden, die die Welt von oben beherrschen. Es ist die Geschichte derer, von denen wir wegschauen, denen wir nicht genug zuhören. Der einzige Weg zueinander ist, diese Blasen platzen zu lassen. Oder?

Hinweise zum Stück +

Sensible Inhalte
Andeutung von Geschlechtsverkehr: Die Personen tragen Unterwäsche und ahmen kurz einen sexuellen Akt nach (keine Nacktheit). Eine Szene thematisiert poetisch und symbolisch den Tod eines Babys. Tod, Sterben und Trauer werden erwähnt (keine Gewaltdarstellungen).

Konzept, Regie, Text Clément Papachristou Künstlerische Mitarbeit, Spiel, Text Edouardo della Faille, Guillaume Paps, Noémie Zurletti Bühnenbild, künstlerische Mitarbeit Silvio Palomo Bühnenbildhospitanz Auriane Leclercq Dramaturgie, künstlerische Mitarbeit Marie Alié, Salim Djaferi Kostümbild Darius Dolatyari-Dolatdoust Kostümhospitanz Manon Bery Lichtdesign Ana Samoilovich Musikkomposition Joseph Schiano di Lombo Malerei Guillaume Paps Technische Leitung Florence Dubru, Ludovic John (auf Tour) Inspizienz Pierre-Antoine Martin, Ludovic John (auf Tour) Lichttechnik Arthur Demaret Tontechnik Jeison Pardo Rojas Rechtliche Beratung Germain Haumont Wissenschaftliche Mitarbeit Marie Astier Menschliche und künstlerische Begleitung von Edouardo della Faille und Guillaume Paps Valentine Houot Unterstützung Schneiderwerkstätten des Théâtre National Wallonie-Bruxelles Szenografische Produktion Pôle de mutualisation de services & ressources techniques Workshop-Begleitung des kreativen Prozesses Mue du Lotus im Rahmen einer Förderinitiative von Interrégions Grand EST // Region Brüssel, Kinneksbond, Maison de la culture de Tournai, La Bulle Bleue, Teatr21, La Bellone – Maison du Spectacle, Creahmbxl Produktion Théâtre National Wallonie-Bruxelles, Compagnie SAINTSGENS – Clément Papachristou Koproduktion Théâtre de Namur, Mars - Mons arts de la scène, Maison de la culture de Tournai - Maison de création, Kinneksbond - centre culturel Mamer, La Bellone – Maison du Spectacle, le Créahm-Liège, La Coop asbl, Shelter Prod In Zusammenarbeit mit Créahmbxl (Kreation und geistige Behinderung) Gefördert von Föderation Wallonie-Brüssel (Allgemeiner Dienst für künstlerisches Schaffen – Abteilung Theater), Le Corridor – Liège, Montevideo / Festival Actoral, ICC – Internationaler Strafgerichtshof, Le Marteau, Taxshelter.be, ING, Tax Shelter der belgischen Föderalregierung Forschungsstipendium Théâtre et Public

Mark of a Woman
Chisato Minamimura (UK)

Eine Person in einem weißen Kleid steht auf einer dunklen Bühne und gebärdet mit ihren Händen. Im Hintergrund ist eine Projektion von mehreren schematischen Händen mit blauen Symbolen und Linien zu sehen.
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Samstag, 14. November
19:30–20:30

Theater Thikwa

Tickets

Sonntag, 15. November
19:30–20:30

Theater Thikwa

Tickets

Performance
Deutsche Erstaufführung

Dauer: ca. 60 Minuten

Symbol Übertitel Symbol GebärdenspracheSymbol Audiodeskription

In englischer Lautsprache und Deutscher Gebärdensprache
Voiceover auf Deutsch
Übertitel in Englisch

Audiodeskription auf Deutsch (15.11.)

AESTHETICS OF ACCESS DISABLED LEADERSHIP DISABLED AUTHORSHIP ALL DISABLED CAST

Wie wird Geschlecht von Geburt an in unsere Körper eingeschrieben? In „Mark of a Woman“ befasst sich Chisato Minamimura mit Tattoo-Kulturen und setzt sich mit den Zeichen auseinander, die den Körpern von Frauen auferlegt werden – sei es aus eigener Entscheidung oder durch die Gesellschaft. Dabei verschmilzt sie choreografierte und poetische Gebärdensprache, digitale Animationen und haptische Technologie. Im Zentrum steht die Frage: Können wir den auferlegten Zeichen entkommen? Und was geschieht, wenn wir die Macht zurückerobern, uns selbst zu markieren?

Hinweise zum Stück +

Sensible Inhalte
Themen: Kolonialismus, Entführung, sexualisierte Gewalt und leichte Folter (werden erzählt, nicht gezeigt). Bezug auf Krebsbehandlungen und Mastektomien (einschließlich Videoaufnahmen verheilter Narben). 

Sensorische Reize
Interaktion: Haptische Kommunikation mit Woojer™-Gurte, die vibrieren (optional und es stehen nicht für das gesamte Publikum Gurte zur Verfügung). 

Künstlerische Leitung, Performance Chisato Minamimura Produktion Tom Curteis Projektleitung Emi Del Bene Produktionsleitung, Lichtdesign Jon Armstrong Projektionsdesign Mark Morreau Sounddesign Dominic Kennedy Animation Dan Chambers Dramaturgische Begleitung Sarah Pickthall, Orrow Bell Kostümbild Sophie Donaldson Videografie Caroline Smith Interviews Sonia Zambakides, Shuko Fujita BSL-Übersetzung Fifi Garfield Visual-Vernacular-Beratung Giuseppe Giuranna Beratung für BSL / Visuelle Sprache Ramesh Meyyappan Tattoo-Beratung Stewart O'Callaghan, Nikole Lowe Gefördert durch Arts Council England, Unlimited, The Place, Battersea Art Centre Unterstützt von Pavilion Dance South West, Wellcome Collection, Auckland Arts Festival

May Fall
The visible and the hidden
Aristide Rontini / Skånes Dansteater (Schweden)

Eine Person mit Sonnenbrille steht vor einem geschlossenen, dunkelroten Theatervorhang und lehnt den Oberkörper stark nach hinten. Aus einem Spalt in den Stofffalten des Vorhangs ragt eine einzelne Hand heraus. Die Bühne ist in ein gedämpftes, leicht viol
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Samstag, 21. November
19:00–19:50

HAU Hebbel am Ufer (HAU2)
Im Anschluss Nachgespräch

Tickets

Kombiticket
3 Veranstaltungen frei wählbar 11.–21. Nov,
gilt nur für HAU Hebbel am Ufer

Tickets

Tanz
Deutsche Erstaufführung

Dauer: ca. 50 Minuten
Altersempfehlung: 12+

Symbol Audiodeskription

Ohne Lautsprache
Audiodeskription auf Deutsch

DISABLED AUTHORSHIP

Was verbergen diese roten Vorhänge? Worauf geben sie den Blick frei? In „May Fall“ erschafft Choreograf Aristide Rontini mit den Tänzer*innen des Skånes Dansteater eine geheimnisvolle, schwebende Atmosphäre. Verschiedene Beziehungen und Erzählstränge entstehen, gehen ineinander über, verschwinden wieder. Zwischen den hypnotisch wallenden Vorhängen werden oft nur Details offenbar. Dabei verändert sich die Perspektive auf Vergnügen, Neugier, Vorstellungskraft. Alltägliche Bewegungen verflechten sich zu Situationen voller Sehnsucht und Liebe. Doch sie zeigen auch Reibungen, die entstehen, wenn man sich diese Wünsche versagt. Warum leisten wir Widerstand?

Hinweise zum Stück +

Sensible Inhalte
Themen: Intimität, Fremdgehen, Verletzlichkeit, Angst und Tod. Sinnlich suggestive Szenen sowie abstrakte tänzerische Darstellungen von Konflikten (keine realistische Gewalt). Ein Messer ist kurz auf der Bühne zu sehen.

Sensorische Reize
Licht: Schnelle Lichtwechsel (von dunkel bis sehr hell).
Geräusche: Zeitweise laute Musik und Töne. 
Sonstiges: Theaternebel wird eingesetzt.

Mit Rafael Belinha, Kit Brown, Tomáš Červinka, Hazuki Kojima, Marlene Bergqvist, Hanna Nussbaumer, Michael Marquez Choreografie in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen Aristide Rontini Dramaturgie Gaia Clotilde Chernetich Musik Vittorio Giampietro Idee Bühnenbild Aristide Rontini Lichtdesign Jesper Berger Kostümbild, Kostümbetreuung Maja Svartåker Probenleitung Belinda Nusser Inspizienz Juan Carlos Mendoza Tontechnik Jakob Erlandsson Lichttechnik Emanuel Arvanitis

Gefördert durch den Schwedischen Kulturrat und Europe Beyond Access, kofinanziert von der Europäischen Union.

Monga
Jéssica Teixeira (Brasilien)

Eine Person mit nacktem Oberkörper und einem dunklen, pelzigen Kopfschmuck steht auf einer Bühne und greift nach einem Mikrofonständer. Im Hintergrund wird auf einer großen Leinwand das Gesicht der Person projiziert, während der vordere Bühnenbereich in r
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Montag, 16. November
19:00–20:30

HAU Hebbel am Ufer (HAU2)

Tickets

Dienstag, 17. November
20:00–21:30

HAU Hebbel am Ufer (HAU2)

Tickets

Kombiticket
3 Veranstaltungen frei wählbar 11.–21. Nov,
gilt nur für HAU Hebbel am Ufer

Tickets

Performance

Dauer: ca. 90 Minuten
Altersempfehlung: 16+

Symbol Übertitel Symbol Gebärdendolmetschung Symbol Audiodeskription

In brasilianisch-portugiesischer Lautsprache
Übertitel in Deutsch und Englisch
Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache
Audiodeskription auf Deutsch (16.11.)

AESTHETICS OF ACCESS DISABLED LEADERSHIP DISABLED AUTHORSHIP LIVED EXPERIENCE

„Ich habe keine Angst vor meinem Körper. Würdest du dich wohler fühlen, wenn es anders wäre?“ In „Monga“ widmet sich Jéssica Teixeira der mexikanischen Künstlerin Julia Pastrana, die als eine der größten Inspirationen sogenannter „Freak Shows“ des 20. Jahrhunderts galt. Teixeira zeichnet Elemente des 26-jährigen Lebens der Tänzerin, Performerin und Sängerin nach, das von unmenschlichen Arbeitsbedingungen und Ausbeutung geprägt war. Dabei macht Teixeira ihren eigenen Körper zum Material der Inszenierung. Im grellen Schein eines Ringlichtes starrt Teixeira zurück, hält das Publikum in der Schwebe zwischen Intimität, Humor und Schock. Ein Abend zwischen Performance, Poesie und Live-Konzert, mit dem ein oder anderen Shot Cachaça.

Im Anschluss an die Aufführung am 16.11. wird ein Buch zur Dramaturgie des Stücks vorgestellt, das sowohl auf Portugiesisch als auch auf Englisch erhältlich ist.

Hinweise zum Stück +

Sensible Inhalte
Nacktheit oder sexualisierte Darstellungen, Thematisierung von Ableismus und Rassismuserfahrung, Tod (u.a. während einer Geburt), Sezierung, Mord, Ausbeutung, Reproduktion ableistischer Sprache, Alkohol (u.a. Ausschank an das Publikum)

Sensorische Reize
Licht: Gedimmtes Licht, Stroboskoplicht, flackernde Bilder auf einem Bildschirm, reflektierende Discokugel.
Geräusche: Laute Musik, laute Sirenen, plötzliche Geräusche.
Interaktion: Fragen an einzelne Personen, Berührung der Hände (1. Reihe), Aufforderung zum Tanz, Verteilen von Rum-Shots an das Publikum mit Trinkaufforderung.
Sonstiges: Alkoholgeruch, Theaternebel.

Regie, Performance, Stückentwicklung Jéssica Teixeira Musikalische Leitung, Gitarre Luma Zabumba Juliano Mendes Videokunst Çiça Lucchesi Technische Leitung Jimmy Wong Produktion, Untertitelung Rodrigo Fidelis oder Khazar Masoumi (Corpo Rastreado)

Gastspiel mit Unterstützung des Goethe-Instituts.

Nicht-Uncool. Ein Battle-Rap
Theater Thikwa (Deutschland)

Eine lachende Person in weiter Kleidung und mit umgedrehter Kappe gleitet tief über den Boden einer lila beleuchteten Bühne. Sie stützt sich mit einer Hand ab, während eine zweite Person im Hintergrund mit erhobenem Arm tanzt. Im Vordergrund stehen zwei w
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Samstag, 21. November
20:30–21:00

Ballhaus Ost

Tickets

Musiktheater

Dauer: ca. 30 Minuten

Symbol Relaxed Performance

In deutscher Lautsprache
Relaxed Performance
(siehe Inhaltshinweise)

DISABLED LEADERSHIP DISABLED AUTHORSHIP LIVED EXPERIENCE

Wenn MC Hot-Shark-Stephen gemeinsam mit Beatbox-Legende Poseidon, Dancing Goddess Lia und Master of Disaster Josh zusammen Musik machen, bebt die Bühne! Mit wummernden Beats, kreativem Sprachwitz und mitreißenden Moves treten die Künstler*innen in energiegeladenen Battles gegeneinander an. Hier entscheiden nicht nur Rhythmus und Rhymes, sondern auch Mut und Selbstvertrauen. Was bedeutet es, wirklich „cool“ zu sein? Welchen Battles begegnen wir im Leben? Sind wir bereit, sie zu gewinnen?

Hinweise zum Stück +

Sensible Inhalte
Die Rap-Texte thematisieren Ausgrenzungserfahrungen.
Es werden Schimpfwörter benutzt.

Sensorische Reize
Licht: Dunkle und farbige Lichtstimmungen.
Geräusche: Beat-Boxing mit Mikrofon.

Relaxed Performance
Für dieses Stück bedeutet das:
Die Türen sind nicht geschlossen.
Man kann zwischen·durch rausgehen.
Und auch wieder rein·kommen.
Es gibt verschiedene Sitz·möglichkeiten.
Zum Beispiel Sitz·säcke und bequeme Sitz·kissen.
Niemand muss im Publikum leise sein.
Geräusche sind ok.
Es gibt einen früheren Einlass.
So kann man sich ganz in Ruhe einen Sitz·platz suchen.
Es ist nicht völlig dunkel im Saal.
Auf der Bühne gibt es kein grelles Blitz·licht.

Von und mit Felix Brünig, Mc Josh, Lia Massetti, Stephan Sauerbier Regie Ismail Arslantürk, Atalay Dogan Regie-Beratung Ellen Uhrhan Musik Mc Josh Technik Constantin von Thun

Sleight of Hand
Jo Bannon (UK)

Zwei Hände greifen unter einem roten Vorhang hervor und berühren das weiße Modell eines Kieferknochens mit Zähnen. Das Modell ist auf einem kleinen Ständer auf einer roten Fläche befestigt. Links und rechts davon sind zwei dunkle Mikrofone aufgestellt.
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Mittwoch, 18. November
18:00–22:00

Ballhaus Ost

Tickets

Donnerstag, 19. November
18:00–22:00

Ballhaus Ost

Tickets

Freitag, 20. November
18:00–22:00

Ballhaus Ost

Tickets

Partizipative Installation

Dauer: ca. 60 Minuten (pro Gruppe)
Alle 15 Minuten startet eine Gruppe (5 Personen).
Die letzte Gruppe startet um 21:00.

Symbol Audiodeskription

In deutscher Lautsprache (18.11./19.11.)
In englischer Lautsprache (20.11.)
Mit Audiodeskription (für Gruppen mit Start zur vollen Stunde).

AESTHETICS OF ACCESS DISABLED LEADERSHIP LIVED EXPERIENCE

„Sleight of Hand“ lädt das Publikum ein, unbekannte Objekte, Materialien und Substanzen mit den Händen zu erleben. Durch die Verbindung von Audiodeskription, taktiler Gestaltung, Choreografie und einer immersiven ASMR-Klanglandschaft erkundet „Sleight of Hand“, was wir entdecken können, wenn wir unseren Griff um die bekannte visuelle Welt lockern und unsere Sinne schweifen lassen. Jo Bannon, die 2019 mit zwei Performances bei NO LIMITS zu Gast war, prägt ihre Arbeiten mit schrägem Humor und einer anhaltenden Faszination für Objekte, visueller Wahrnehmung und einem Staunen über die Merkwürdigkeit der alltäglichen Welt.

Hinweise zum Stück +

Sensorische Reize
Geräusche: Nutzung von ASMR-Elementen. ASMR kann durch Reize wie Flüstern, Haarebürsten, Kratzgeräusche oder leichtes Klopfen ein angenehmes entspannendes Kribbeln am Kopf und der Wirbelsäule auslösen. Das ist von Person zu Person unterschiedlich.

Von Jo Bannon Produktion Jo Bannon Productions Sounddesign Julie Rose Bower Tontechnik Joe Cusack Bühnenbild, Kostümbild Katherina Radeva Anfertigung Bühne und Kostüm Rositza Radeva Produktionsleitung Froud Beratung Audiodeskription Laura Dannequin Performance, Moderation Kit Hall, Hannah Sullivan Ursprünglich produziert von MAYK

Sleight of Hand ist Teil von Blind Magic: Ein Triptychon von Kunstwerken, das die Performativität von Sehbehinderung untersucht. Passing (Film), Sleight of Hand (partizipative Installation) und The Dirty Work (Live-Performance), entwickelt von Jo Bannon. Eine Auftragsarbeit des Unlimited UK Partner Award 2023 in Zusammenarbeit mit der Wellcome Collection, ermöglicht durch die Förderung des Arts Council England.

The Sound of Void
Yurdance (Spanien/Portugal)

Auf einer dunklen Bühne tanzen zwei Personen zusammen. Eine Person sitzt in einem Rollstuhl und streckt ihre Arme weit aus. Die andere Person, in einem roten Kleid, liegt quer über ihrem Schoß.
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Dienstag, 17. November
18:00–18:25

Theater Thikwa

Tickets

Tanz, Performance
Deutsche Erstaufführung

Dauer: ca. 25 Minuten

Symbol Übertitel Symbol Audiodeskription

In portugiesischer Lautsprache
Übertitel in Deutsch und Englisch
Audiodeskription auf Deutsch

AESTHETICS OF ACCESS DISABLED LEADERSHIP DISABLED AUTHORSHIP ALL DISABLED CAST

„The Sound of Void“ ist eine poetische Reflexion über die Stille, eine Erkundung von Bewegung und Klang – oder deren Abwesenheit. In dem dunklen Raum, in dem die Performance spielt, tauchen zwei Figuren in eine innere Erkundung ein. Ihre zwei unterschiedlichen Realitäten nähren sich gegenseitig. Und das Publikum? Wird in diesen intimen Raum hineingezogen, in dem es kein „Außen“ gibt. Seine Vorstellungskraft füllt die Lücken zwischen dem Gezeigten und der verbleibenden Leere.

Hinweise zum Stück +

Sensible Inhalte
Im Stück sind nackte Körper zu sehen. 

Sensorische Reize
Licht: Sehr dunkle Bühne während der gesamten Vorstellung.
Geräusche: Stark basslastige Musik zu Beginn.

Künstlerische Leitung, Tanz, Choreografie Míriam Aguilera, Rita Noutel

Und Tschüss!
Theater Thikwa & Turbo Pascal (Deutschland)

Fünf Personen stehen in einer Reihe auf einer dunklen Bühne und schauen nach oben. Sie tragen unterschiedliche, farbenfrohe Freizeitkleidung. Im Hintergrund ist eine Projektion von Personen vor einem Maschendrahtzaun zu sehen.
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Freitag, 20. November
19:30–20:40

Theater Thikwa

Tickets

Samstag, 21. November
18:00–19:10

Theater Thikwa

Tickets

Theater

Dauer: ca. 70 Minuten
Altersempfehlung: 12+

Symbol Übertitel Symbol Audiodeskription

In deutscher Lautsprache
Übertitel in Deutsch und Englisch
Audiodeskription auf Deutsch (20.11.)

LIVED EXPERIENCE

Bloß weg hier – aber wohin? Theater Thikwa und das Performancekollektiv Turbo Pascal erkunden Flucht- und Bleibefantasien in Zeiten globaler Krisen. Auswandern, losziehen – an einen Ort, dem der Klimawandel nichts anhaben kann, der im Falle eines Atomschlags nicht getroffen wird und an dem die Würde des Menschen unantastbar bleibt. Gibt es so einen Ort? Und wenn ja, wer kann da hin? Performer*innen und Publikum fantasieren eigene Auswanderungsgeschichten, die gelingen oder scheitern können und vergleichen ihre rechtlichen, finanziellen und körperlichen Möglichkeiten. Zwischen Reality-TV, Greenscreen-Trips und realen Barrieren entsteht eine interaktive Performance über das Weggehen – und über die Frage, wie ein solidarisches Bleiben aussehen kann.

Hinweise zum Stück +

Sensible Inhalte
Themen: Verfolgung, Krieg, Rassismus und Ableismus (explizit erzählt).

Sensorische Reize
Licht: Videoprojektionen mit flackernden Bildwechseln. 
Geräusche: Stellenweise Musik mit starkem Bass. 
Interaktion: Performer*innen interagieren mit dem Publikum (freiwillig).

Von und mit Addas Ahmad, Rudina Bejtuli, Louis Edler, Robert Janning, Angela Löer, Eva Plischke, Margret Schütz Konzept/Regie Turbo Pascal Bühne + Kostüme Janina Janke Musik Friedrich Greiling / Mittekill Video Daniela del Pomar, Paul Holdsworth Lichtdesign Gustav Kleinschmidt Mitarbeit Regie Luisa Klidis Mitarbeit Bühne & Kostüme Anneke Frank Produktionsleitung xplus3 Produktionsbüro (Lisanne Grotz, Marit Buchmeier) Technik Holger Duhn, Eric Scheller, Constantin von Thun Übertitel Barbara Wiebking Audiodeskription Elena Jansen (Erstellung & Sprechen), Evelyn Sallam (Redaktion) Assistenz Maj Rauert Backstage Betreuung Leonor Gaudêncio

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Von Sprüngen und Klasse
Steven Solbrig (Deutschland)

Eine nackte Person liegt seitlich zusammengerollt auf einem komplett schwarzen Untergrund. Das Gesicht ist in den Armen verborgen und die Beine sind eng an den Körper gezogen.
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Samstag, 21. November
16:30–17:00

Theater Thikwa Studio

Tickets

Performance

Dauer: ca. 30 Minuten

Symbol Audiodeskription Symbol Leichte Sprache

In deutscher Lautsprache
Integrierte Audiodeskription auf Deutsch
Übersetzung in Leichte Sprache

DISABLED AUTHORSHIP

In der autofiktionalen Kurzperformance „Von Sprüngen und Klasse“ erkundet Steven Solbrig die feinen Risse und den Kitt der Gesellschaft in Zeiten des tiefgreifenden Wandels. Das Fenster der eigenen, ersten Wohnung wird dabei zum vielschichtigen Symbol, zum Spiegel, Ausgangspunkt für Vergleiche und Fragen: Klasse? Körper? Bewegung? Oder umgekehrt? Wer gilt heute als arm, wer nicht? Und wohin eigentlich, jetzt? Steven Solbrig schlüpft in verschiedene Rollen, rebelliert gegen Zuschreibungen und lädt das Publikum ein zu einer eigenen Klassenbefragung. „Von Sprüngen und Klasse“ macht Mut, sich der Verletzlichkeit und den eigenen Abstiegsängsten zu stellen, auf der Suche nach dem, was uns verbindet – oder auch nicht.

Hinweise zum Stück +

Sensible Inhalte
Themen: Diskriminierung (Klassismus, Ableismus), Erschöpfung und Depression, Trauer und Tod, Suchterkrankungen, psychiatrische und polizeiliche Ausnahmesituationen. Explizit erzählt und performativ angedeutet, nicht visuell drastisch dargestellt. Nacktheit.

Konzept, Sound, Performance Steven Solbrig Dramaturgische Unterstützung (Urfassung) Felicia Daniel Dramaturgische Unterstützung (No Limits 2026) Herbordt/Mohren, Friederike Zinn Sprecher*innen Marietta Füllenbach, Jan Maihorn, Yannic Köhler

Workshops

May Fall – Tanzworkshop
Skånes Dansteater (Schweden)

Eine Person mit geflochtenem Haar und Paillettentop über einem fuchsiafarbenen Shirt hebt beide Hände hoch, die Handflächen nach außen zeigend. Im unscharfen Vordergrund macht eine andere Person eine ähnliche Geste. Die Szene ist eine Nahaufnahme beim Tan
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Freitag, 20. November
17:00–18:00

HAU Hebbel am Ufer (HAU2 Studio)

Anmeldung

Workshop

Dauer: ca. 60 Minuten
Eintritt frei

Symbol Gebärdendolmetschung

In englischer Lautsprache
Mit Kommunikationsassistenz für Deutsche Gebärdensprache
(Anmeldung erforderlich)

Entdeckt Tanz und Choreografie – inspiriert von „May Fall“ und angeleitet von Tänzer*innen des Skånes Dansteater. Ausgehend von Bewegungen und Ideen aus dem Stück erforschen wir, wie Bewegung übersetzt, angepasst und durch verschiedene Körper erfahren werden kann. Durch Improvisation und kreative Aufgaben findet ihr euren eigenen Zugang zum Material. Statt Bewegungen auf festgelegte Art zu reproduzieren, erkundet ihr gemeinsam mit anderen die individuellen Bewegungsmöglichkeiten eurer Körper. Der Workshop richtet sich an behinderte und nichtbehinderte Menschen. Ihr braucht keine tänzerischen Vorkenntnisse.

Occupying the Void
Tanzworkshop für alle Körper und Diversitäten
Yurdance (Spanien/Portugal)

Zwei Personen tanzen auf einer dunklen Bühne. Im Vordergrund kniet eine Person in einem roten Top mit nach oben gestreckten Armen, während eine Prothese auf dem Boden liegt. Eine zweite Person sitzt weiter hinten im Rollstuhl und hebt ebenfalls die Arme.
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Montag, 16. November
10:00–14:00

Theater Thikwa Studio

Anmeldung

Workshop

Dauer: 4 Stunden mit Pausen
Eintritt frei

Symbol Gebärdendolmetschung Symbol Leichte Sprache

In englischer Lautsprache
Mit Kommunikationsassistenz für Deutsche Gebärdensprache (DGS) und Leichte Sprache
(Anmeldung erforderlich)

„Occupying the Void“  – „Die Leere einnehmen“ – ist ein immersiver Tanzworkshop, inspiriert von der praktischen, kreativen, konzeptionellen und szenischen Recherche bei der Entwicklung des Stücks „The Sound of Void“. Die Tanzcompagnie Yurdance möchte dieses Experimentieren mit verschiedenen Körpern und Realitäten in einem Umfeld teilen, das Vielfalt feiert. Der Workshop ist offen für behinderten Künstler*innen und allen anderen, die an dieser Art von Tanzarbeit interessiert sind.

Workshop-Anleitende Rita Noutel, Míriam Aguilera

Stimprovisation
Aby Watson (Schottland)

Mehrere Personen bewegen sich bei einem Workshop in einem hellen Raum mit weißem Boden. Im Vordergrund lehnt sich eine Person rücklings über einen großen grünen Gymnastikball und streckt die Arme nach oben. Im Hintergrund üben weitere Personen, wobei sich
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Samstag, 14. November
14:00–18:00

Theater Thikwa Studio

Anmeldung

Workshop

Dauer: 4 Stunden mit Pausen
Eintritt frei

Symbol Gebärdendolmetschung

In englischer Lautsprache
Kommunikationsassistenz für Deutsche Gebärdensprache
(Anmeldung erforderlich)

Stimming bezeichnet Bewegungen, Verhaltensweisen oder Lautäußerungen zur Selbstregulierung, die beruhigend oder anregend wirken. Wir alle nutzen Stimming, doch für neurodivergente Menschen, die Sinneseindrücke anders verarbeiten, ist Stimming für das Wohlbefinden besonders wichtig. Dr. Aby Watson lädt ein zur Stim-Improvisation – einer körperbezogenen kreativen Praxis der Sinneserforschung und spontanen Komposition. Durch Übungen mit Bewegung, Objekten und Stimme könnt ihr eurer sensorischen Neugier folgen und euch  auf Rhythmus und Wiederholung einlassen. Der Workshop ist offen für alle, egal ob ihr euch als neurodivergent identifizieren oder nicht. Ihr braucht keine Vorerfahrungen – nur die Bereitschaft, zu spielen und Neues zu entdecken. 

Und dann noch...

NachTisch

Freitag, 13. November
Im Anschluss an „Justices“

WAU

Donnerstag, 19. November
Im Anschluss an „Amoroso“

WAU

Offener Austausch zum Stück 

Dauer: 45 Minuten
Eintritt frei

Symbol Gebärdendolmetschung Symbol Leichte Sprache

In deutscher Lautsprache
Mit Kommunikationsassistenz für Deutsche Gebärdensprache und Leichte Sprache

Kein Podium, kein Mikrofon und keine Reihenfolge: Hier redet niemand von vorn, sondern alle miteinander. Setzt euch einfach an einen der Tische zu den Künstler*innen und dem NO LIMITS-Team. Damit der Einstieg leicht fällt, liegen Fragen zum Stück bereit. Ihr könnt erzählen, was euch in der Vorstellung beschäftigt hat, mitdiskutieren oder einfach nur zuhören und euer Getränk genießen. Nach etwa 45 Minuten lösen sich die Tischrunden auf, ihr könnt aber jederzeit früher gehen oder später dazukommen.

Crip Coffee Morning
Dan Daw Creative Projects

Sonntag, 15. November
11:30–13:00

Haus der Kulturen der Welt

Community-Treffen

Dauer: 90 Minuten

Symbol Gebärdendolmetschung

In englischer Lautsprache
Übersetzung in deutsche Lautsprache und Deutsche Gebärdensprache

Ein offener, entspannter Raum für T*taube, behinderte oder neurodivergente Künstler*innen: Kommt ins Gespräch, vernetzt euch oder verbringt einfach Zeit mit anderen Crip Artists. Tische, Stühle, Sitzsäcke, Stifte, Papier und Fidget-Toys stehen für euch bereit und es gibt einen Rückzugsraum für ruhigere Unterhaltungen.
Im Rahmen von Crip Epistemologies von Kate Brehme und dem Haus der Kulturen der Welt.

[in]operabilities

Freitag, 13. November
vor „Justices“

HAU Hebbel am Ufer (HAU1)

Samstag, 14. November
vor und nach „Stimprovisation“ und „Mark of a Woman“

Theater Thikwa

Recherche vor Ort

Das Kollektiv [in]operabilities aus Hamburg und Berlin entwickelt vielsinnliches Musiktheater und erforscht Ästhetiken der Barrierefreiheit. In ihrem aktuellen Projekt geht es um Foyers: Wie zugänglich sind solche Zugänge ins Theater gestaltet? Wie sieht das perfekte Foyer für euch aus? Dafür sind Benjamin, Franz und Fia vor und nach einigen Vorstellungen beim NO LIMITS-Festival unterwegs. Sie haben vielsinnliche Postkarten mit Fragen dabei, die ihr beantworten könnt. Wenn ihr neugierig seid, sprecht sie einfach an!