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Stücke (Leichte Sprache)

Amoroso
Teatr Klucz (Polen)

Eine Person in einem weißen Anzug und mit großen weißen Engelsflügeln liegt bäuchlings auf einem Holzboden. Sie hält einen Bogen in der Hand, während um sie herum viele weiße Rosen verstreut sind.
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Donnerstag, 19. November
19:00–20:00

HAU Hebbel am Ufer (HAU1)

Im Anschluss NachTisch im WAU

Tickets

Theater, Tanz
Das Stück wird zum ersten Mal in Deutschland gezeigt.

Dauer: etwa 60 Minuten

Auf der Bühne wird Polnisch gesprochen.
Man kann dazu deutsche Über·titel mitlesen.
Oder man kann sich die deutschen Über·titel über Kopf·hörer vorlesen lassen.
Das Stück wird  in Deutsche Gebärden·sprache übersetzt.

Thomas von Kempen war ein Mönch.
Er lebte vor mehr als 500 Jahren.
Er war ein bekannter Schriftsteller.
In seinen Texten ging es um Religion.
Thomas von Kempen hat gesagt:
„Bemühe dich daher, dein Herz von der Liebe zu den sichtbaren Dingen abzuwenden und dich dem Unsichtbaren zu·zu·wenden.“ 
Damit meinte er:
Viele Dinge kann man sehen:
Geld, Häuser, schöne Frauen.
Aber er findet:
Diese Dinge sind nicht wichtig.
Man braucht sie nicht.
Der Glauben und die Liebe zu Gott sollten das Wichtigste sein.
Das polnische Teatr Klucz hat ein Stück über die Liebe gemacht.
Das Stück heißt „Amoroso“.
Es geht um Glück in der Liebe.
Aber auch um verlorene Liebe und das Verlassen werden.
Das Stück verbindet Sprache und Tanz.
Es ist in einem langsamen Tempo erzählt.
In schönen, traum·haften Bildern.
Die Theater·gruppe hat mit ihrem künstlerischen Leiter Janusz Orlik gearbeitet.
Zusammen haben sie den Tanz entwickelt.
Die Gruppe hat das Stück „Amoroso“ schon in verschiedenen polnischen Städten gezeigt.
Dort mochte das Publikum das Stück sehr gerne.
Und die Gruppe hat verschiedene Preise dafür bekommen.
Jetzt wird das Stück zum ersten Mal in Deutschland gezeigt.

Hinweise zum Stück +

Schwierige Themen:

Auf der Bühne werden Schimpf·wörter benutzt.
Die Schauspieler*innen benutzen auf der Bühne Pfeil und Bogen.
Sie sind aus Holz und erinnern an ein Spiel·zeug.
In dem Stück geht es um Liebe und Sex.
Aber es geht auch um Kontrolle.
Also um Liebe, die keine Freiheit lässt.

Licht, Geräusche und andere Reize

Licht: 
In manchen Szenen ist der Zuschauer·raum im Halb·dunkel. 
Das Licht verändert sich immer wieder.
Manchmal ist das Licht sehr stark.

Geräusche: 
An einigen Stellen gibt es laute Musik.

Mit Mariusz Józefiak, Jarosław Kubiak, Antek Kurjata, Daniel Laskowski, Bartosz Pawłowski, Lidia Piskorska, Karol Solski, Magdalena Szalbierz, Arkadiusz Żmijewski Regie, Bühnenbild, Musikalisches Arrangement Janusz Orlik Choreografie Janusz Orlik mit dem Ensemble des Teatr Klucz Choreografie-Assistenz Antek Kurjata Kostüme Agnieszka Ostrowska Lichtdesign Arkadiusz Kuczyński, Janusz Orlik Audiodeskription Marcin Głowiński (Skript) Produktion Kulturzentrum ZAMEK in Poznań im Rahmen des Projekts Europe Beyond Access, gefördert durch das Programm Creative Europe.

Bioluminescence
Criptonite (Schweiz)

Zwei Personen befinden sich nah beieinander auf einer dunklen, spiegelnden Bühne. Eine kniende Person mit lockigen Haaren beugt sich nach vorne und blickt in die Kamera, während eine zweite Person mit schwarzer Maske daneben hockt. Zwischen ihnen liegt ei
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Mittwoch, 18. November
19:30–20:45

Theater an der Parkaue

Tickets

Donnerstag, 19. November
19:30–20:45

Theater an der Parkaue

Tickets

Theater, Aktions·kunst
Das Stück wird zum ersten Mal in Deutschland gezeigt.

Dauer: etwa 75 Minuten

Auf der Bühne wird Englisch gesprochen.
Man kann den Text in Über·titeln mitlesen.
Die Über·titel sind auf Deutsch und Englisch.
Außerdem wird das Stück in Deutsche Gebärden·sprache übersetzt.
Zum Stück gibt es eine Audio·deskription.
Das bedeutet:
Jemand beschreibt für blinde Zuschauer*innen:
Was sieht man gerade auf der Bühne?

Das Stück ist eine Relaxed Performance.
Das wird bei den Hinweisen zum Stück erklärt.

Nein, euren Eigen-Urin müsst ihr hier nicht trinken! Und auch sonst gilt: Vergesst, was ihr bislang über eure Fähigkeiten gedacht habt, widerständig mit existentiellen Herausforderungen klarzukommen. In „Bioluminescence“ schließen sich vier behinderte Menschen zusammen, um in der Postapokalypse eine opulente Klanglandschaft zu erschaffen. Sie beschwören Zauberformeln, um ihre behinderten Vorfahr*innen zu ehren und die Welt um sie herum zu verwandeln. Mit Humor, Popmusik und Patricia, der Schildkröte, besinnen sich Criptonite darauf zurück, was Überleben wirklich bedeutet.
Zur Vorstellung gehört ein 30-minütiger Prolog für behindertes Publikum und deren Assistenzpersonen. Der Prolog ist Teil des Stücks und beinhaltet eine Touch Tour, Pre-Show Access und Early Boarding. Für nichtbehindertes Publikum beginnt die Vorstellung 30 Minuten später.

Hinweise zum Stück +

Schwierige Themen:
Das Stück spielt in der Zeit nach einer großen Katastrophe.
Nur wenige Menschen haben die Katastrophe überlebt.
Es geht also ums Über·leben und ums Sterben.
Und um das Sterben von Freund*innen.
In manchen Szenen wird gesagt:
Nur starke und gesunde Menschen können Katastrophen überleben.
Das ist behinderten·feindlich.
Es gibt 3 Überraschungs·momente während der Vorstellung. 
Möchtest du die 3 Überraschungs·momente lieber vorher wissen?
Dann kannst du bei der Einführung danach fragen.
Teile der Einführung sind zum Mit·machen.
Aber das ist frei·willig.

Das Stück ist eine Relaxed Performance.
Das heißt übersetzt: Entspannte Aufführung.
Es bedeutet:
Alle sollen sich im Publikum wohlfühlen.
Hier bei diesem Stück heißt es:

  • Die Türen sind nicht geschlossen.
    Man kann zwischen·durch rausgehen.
    Und auch wieder rein·kommen.
  • Im Foyer gibt es einen Ruhe·bereich.
  • Es gibt verschiedene Sitz·möglichkeiten.
    Zum Beispiel Sitz·säcke und bequeme Sitz·kissen.
  • Es werden nicht alle Sitz·plätze verkauft.
    So haben alle mehr Platz im Zuschauer*innen·raum.
  • Niemand muss im Publikum leise sein.
    Geräusche sind ok.
  • Es gibt einen früheren Einlass.
    So kann man sich ganz in Ruhe einen Sitz·platz suchen.
  • Es ist nicht völlig dunkel im Saal.
  • Auf der Bühne gibt es kein grelles Blitz·licht.

Künstlerische Co-Leitung, Performance Nina Mühlemann, Edwin Ramirez Entwicklung, Performance Flor Adam Méchain, Roy Fischer Dramaturgie Alexandrina Hemsley Dramaturgie, Audiodeskription Noah Mundinger Mitarbeit Audiodeskription, Performance Brianne Deproose Choreografie Alessandro Schiattarella Produktionsleitung Laeticia Blättler (Moin Moin Productions) Produktionsassistenz Pauline Della Bianca (artFAQ Rundlauf) Szenografie Theres Indermaur Kostüme Nicole Frei Kostümassistenz Denisa Svachova Sounddesign, Tontechnik Susanne Affolter Lichtdesign Tina Bleuler, Patrik Rimann Technische Leitung, Lichttechnik Patrik Rimann Beratung Relaxed Performance Noa Winter Beratung für Soundeffekte Marquis McGee Dramaturgische Beratung Tanzhaus Zürich Lisa Letnansky Fotos Mayar El Bakry

Eine Koproduktion mit dem Tanzhaus Zürich. Gefördert durch Stadt Zürich Kultur, Kanton Zürich, Migros-Kulturprozent disframe, Max Bircher Stiftung,

Bodies we fall for
Nayia T. Karacosta, Elena Sokratous, Roz, Julia Georgiadou, Ipogeia Skini Synergeio, liminal (Zypern/Griechenland)

Zwei Personen sitzen nebeneinander auf einem mit Erde bedeckten Bühnenboden. Ihre Haut und Kleidung sind mit Schmutz bedeckt und beide schauen lachend nach oben. Im Hintergrund steht eine dritte Person, während ein Text an die Wand projiziert wird.
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Samstag, 14. November
20:00–21:00

Ballhaus Ost
Im Anschluss Nachgespräch

Theater, Aktions·kunst

Dauer: etwa 60 Minuten
Alters·empfehlung: ab 16 Jahren

Auf der Bühne wird zyprisch-griechischer Dialekt gesprochen.
Man kann deutsche und englische Über·titel mit·lesen.
Oder man kann sich die Übertitel über Kopf·hörer vorlesen lassen.
Außerdem wird das Stück in Deutsche Gebärden·sprache übersetzt.
Das Stück hat eine integrierte Audio·deskription. 
Das bedeutet:
Es wird beschrieben:
Was sieht man gerade auf der Bühne?
Diese Beschreibungen sind Teil des Stücks.
Im Stück gibt es multi·sensorische Elemente.
Das bedeutet:
Man kann sie mit verschiedenen Sinnen wahrnehmen.
Zum Beispiel:
Man kann etwas anfassen und etwas riechen.

2 junge Frauen sprechen live auf der Bühne über Liebe und Sex.
Sie berichten von ihren Erfahrungen.
Mit Zärtlichkeit, Humor und großer Ehrlichkeit.
Sie erzählen von ersten Küssen, Verabredungen, Sex und Verabredungen im Internet.
Aber sie fragen auch:
Haben alle Körper den gleichen Zugang zur Liebe? 
Das Stück heißt: „Bodies we fall for“.
Das spricht man so aus: Baddies wie foll for.
Übersetzt heißt es: Körper, in die wir uns verlieben.
Liebe ist politisch.
Liebe ist eine Form von Widerstand.
Wer hat Zugang zur Liebe?
Und wer nicht?

Hinweise zum Stück +

Schwierige Themen
Im Stück wird über sexualisierte Gewalt gesprochen.
Aber die Gewalt wird nicht gezeigt.

Licht, Geräusche und andere Reize 
Licht: 
Film·ausschnitte werden mit einem Beamer gezeigt.

Mit Nayia T. Karacosta, roz, Inna Shparber (DGS) Regie und Recherche Elena Sokratous Text, Recherche und Performance Nayia T. Karacosta Poesie, Recherche und Performance roz (Panayiota Zintili) Bewegung Eleftheria Sokratous, Stella Zannou Szenografie Julia Georgiadou Kreative Barrierefreiheit, Tournee-Produktion Christos Papamichael Video-Einführung Panagiotis Paschalidis Schnitt Andreas Touloumis Lichtdesign Vassilis Peteinaris Plakatdesign Evanthia Kepola Dolmetschung in Deutsche Gebärdensprache Inna Shparber Kommunikationsassistenz Matilde Giannotti Produktion Ipogeia Skini Polichoros Sinergeio, Limassol (Zypern) Tournee-Produktion liminal (Griechenland)

Chaos der Gefühle
Rachel Rosen / Theater an der Parkaue (Deutschland)

Auf einer dunklen Bühne mit spiegelndem Boden agieren mehrere Personen in extravaganten, bunten Kostümen. Im Vordergrund reißt eine Person in einem hellblauen Rüschenkleid schwungvoll die Arme hoch, während daneben eine Person in einem ausladenden, weißen
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Freitag, 20. November
17:00–17:45

Theater an der Parkaue

Tickets

Samstag, 21. November
15:00–15:45

Theater an der Parkaue

Tickets

Musik∙theater

Dauer: etwa 45 Minuten
Alters·empfehlung: ab 5 Jahren

Auf der Bühne wird Deutsch gesprochen.
Am 20.11. gibt es eine Audio·deskription.
Das bedeutet:
Jemand beschreibt für blinde Zuschauer*innen:
Was sieht man gerade auf der Bühne?
Das Stück ist eine Relaxed Performance.
Das wird bei den Hinweisen zum Stück erklärt.

Wie fühlt sich Liebe an? 
Zum Thema Liebe gibt es viele Fragen.
Am Ende einer Frage steht immer ein Frage·zeichen.
Dieses Frage·zeichen trifft auf eine Wolke. 
Die Wolke schwebt verliebt im Raum herum.
Dabei trifft sie auf ein aufgedrehtes Hormon.
Auf eine Erdbeere, die Süßigkeiten liebt. 
Und auf den Frust. 
Sie lernen sich kennen. 
Sie nähern sich an. 
Sie verbiegen sich, um ein·ander zu gefallen. 
Sie sind wütend auf sich selbst. 
Oder sie schmelzen dahin, wenn sie sich sehen.
Denn wie funktioniert das mit der Liebe? 
Die Gefühle spielen verrückt.
Und wer blickt hier noch durch? 
„Chaos der Gefühle“ ist Rachel Rosens zweites Stück für das Theater an der Park·aue. 
Das Stück ist voller Witz und Leidenschaft.
Es erzählt von Mut.
Von Selbst·liebe.
Von Neugier.
Nur so kann man heraus·finden, was man wirklich liebt. 
Die Lieder wurden extra für das Stück geschrieben.
Louis Edler hat die Lieder geschrieben.
Es sind echte Ohrwürmer.

Hinweise zum Stück +

Schwierige Themen
Im Stück geht es um Liebes·kummer. 

Licht, Geräusche und andere Reize 
Licht: 
In einer Szene gibt es flackerndes Party·licht. 
In einer Szene wird es sehr dunkel. 
In einer Szene wird Licht auf Wasser gestrahlt.
Dadurch spiegelt es sich im Raum.
Auf dem Bühnen·boden ist Spiegel·folie.
Darin spiegelt sich das Licht.

Geräusche: 
Es gibt Live-Musik mit diesen Instrumenten:
Bass, Akkordeon, Trommel, Glockenspiel und Gesang. 
Eine Schauspielerin trägt Stepp·schuhe.
Stepp·schuhe klappern beim Auf·treten.

Begegnungen mit dem Publikum: 
Beim Einlass sind 5 Schauspieler*innen auf der Bühne. 
Zu Beginn steht ein Schauspieler nah an der ersten Reihe des Publikums. 
Einmal sitzt eine Schauspielerin im Zuschauer*innen·raum. 
Sie spricht die Zuschauer*innen direkt an. 
An 2 Stellen kann das Publikum mit·singen oder eine Frage beantworten. 
Aber das ist freiwillig.

Sonstige Effekte: 
Die Bühne ist eine Dreh·bühne.
In 2 Szenen wird sie gedreht. 
Es gibt Bühnen·nebel. 
In einer Szene wird etwas von der Decke herunter·gelassen.

Das Stück ist eine Relaxed Performance.
Das heißt übersetzt: Entspannte Aufführung.
Es bedeutet:
Alle sollen sich im Publikum wohlfühlen.
Hier bei diesem Stück heißt es:

  • Die Türen sind nicht geschlossen.
    Man kann zwischen·durch rausgehen.
    Und auch wieder rein·kommen.
  • Im Foyer gibt es einen Ruhe·bereich.
  • Es gibt verschiedene Sitz·möglichkeiten.
    Zum Beispiel Sitz·säcke und bequeme Sitz·kissen.
  • Es werden nicht alle Sitz·plätze verkauft.
    So haben alle mehr Platz im Zuschauer*innen·raum.
  • Niemand muss im Publikum leise sein.
    Geräusche sind ok.
  • Es gibt einen früheren Einlass.
    So kann man sich ganz in Ruhe einen Sitz·platz suchen.
  • Es ist nicht völlig dunkel im Saal.
  • Auf der Bühne gibt es kein grelles Blitz·licht.

Mit Jessica Cuna, Caroline Erdmann, Elisabeth Heckel, Jakob Kraze, Andrej von Sallwitz Regie, Komposition Anton Berman Bühne Eva Lochner Kostüme Vinzenz Schechner Songtexte Louis Edler Dramaturgie Leonie Graf Mitarbeit Regie Alexander Riemenschneider Künstlerische Vermittlung und Partizipation Shalün Schmidt Ausstattungsassistenz Rózsa Sebo Regieassistenz Melina Archipoff, Isabel Nagel lnspizienz Anne-Sophie Attinost Redaktion Relaxed Performance Miles Wendt Licht Jaline Richter Bühnentechnik Hermann Meyn Ton- und Videotechnik Sebastian Eßl Maske Julia Habib, Michaela Wunderlich Requisite Sarah Kornettka Ankleiderei Sabine Hannemann, Ute Seyer, Birgit Wilde Technische Direktion Robert Schumann Konstruktion Bühnenbild Matthias Bade Leitung Kostüm Sebastian Wahedi Gefördert im Programm Zero – Klimaneutrale Kunst- und Kulturprojekte der Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Das Stück „Chaos der Gefühle“, die dazugehörigen Songtexte und Kompositionen entstanden am Theater an der Parkaue in der Spielzeit 25/26 im Rahmen des Projekts „Love Lab“, in dem behinderte und nicht-behinderte Künstler*innen zusammen zu den Themen Körper, Liebe und Sexualität für ein junges Publikum arbeiteten.

Dancing Is Stimming and Stimming Is Dancing
Aby Watson (Schottland)

Eine Person mit langen Haaren ist inmitten von dynamischen Lichtstreifen in leuchtendem Lila und Gelb zu sehen. Das Bild ist stark verwischt und vermittelt durch diese Effekte ein starkes Gefühl von Bewegung. Die Person hält sich zwei schwarze Objekte an
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Sonntag, 15. November
17:30–18:30

Theater Thikwa Studio

Aktions∙kunst und Vortrag

Dauer: etwa 60 Minuten

Auf der Bühne wird Englisch gesprochen.
Mit Übersetzung in Deutsche Gebärden·sprache.
Das Stück ist eine Relaxed Performance.

Das Stück heißt: Dancing Is Stimming and Stimming Is Dancing.
Das ist Englisch.
So spricht man es aus: Dänßing is Stimming and Stimming is  Dänßing.
Übersetzt heißt das: Tanzen ist Stimming und Stimming ist Tanzen.
Was ist Stimming?
Beim Stimming mache ich bestimmte Bewegungen oder Geräusche immer wieder.
Stimming kann mir helfen.
Zum Beispiel:

  • Ich kann mich dadurch beruhigen.
  • Ich kann mich vielleicht besser konzentrieren.
  • Ich kann starke Gefühle besser aushalten.
    Angst.
    Oder Freude.
  • Ich kann mit Aufregung besser umgehen. 

Es gibt verschiedene Arten von Stimming.
Zum Beispiel:

  • mit den Händen oder Fingern wedeln oder wackeln
  • immer wieder dasselbe Geräusch machen
  • einen Gegenstand immer wieder drehen, drücken oder reiben
  • mit dem Körper vor und zurück wippen

Jeder Mensch macht Stimming anders.
Und nicht jede Art von Stimming hilft jedem Menschen gleich gut.
Ich muss also heraus·finden: 
Hilft mir Stimming?
Und:
Welche Art von Stimming fühlt sich für mich gut an?

Dr. Aby Watson ist Künstlerin und Wissenschaftlerin.
Sie findet:
Auch Tanzen kann Stimming sein.
Beim Tanzen bewegt man den Körper im Rhythmus zur Musik.
Und das ist Stimming.
In diesem Stück erklärt Dr. Aby Watson, warum das so ist.
Und sie zeigt es auch.
Sie arbeitet mit Klängen.
Mit ihrer Stimme.
Und mit Bewegungen.
Ihr Vortrag ist spannend.
Und man kann viel dabei lernen.

Hinweise zum Stück +

Schwierige Themen

In der Lesung geht es um Neuro·normativität.
Also um Vorstellungen davon, wie ein Mensch denken, fühlen, sprechen, lernen oder sich verhalten soll.

Licht, Geräusche und andere Reize

Licht: 
Manchmal ist die Bühne stark beleuchtet.
Und das Licht hat eine bestimmte Farbe.
Überall auf der Bühne.
Geräusche: 
Es gibt elektronische Musik mit starkem Rhythmus.
Teile der Musik wiederholen sich immer wieder.
Es gibt die ganze Zeit über Geräusche und Klänge.
Manchmal mit Musik und manchmal mit der Stimme.
Mit·machen: 
Das Publikum kann mit·machen. 
Aber das ist frei·willig.

Performance Dr. Aby Watson, Aniela Piasecka Konzept, Choreografie, Text Dr. Aby Watson Assistenz für Barrierefreiheit Aniela Piasecka Outside Eye Aniela Piasecka, Mele Broomes Produktion Vicky Wilson

Ex Silens
A communal ritual of sensory reconfiguration
Marco Donnarumma (Italien)

Eine tätowierte Person kniet auf einer Bühne und blickt einer davor sitzenden Person ins Gesicht. Die kniende Person trägt lediglich helle Unterwäsche und eine fleischfarbene Maske, von der weiche Stränge herabhängen. Auf dem Boden liegen mehrere Kabel, w
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Donnerstag, 12. November
20:00–21:10

Ballhaus Ost

Freitag, 13. November
20:00–21:10

Ballhaus Ost

Aktions·kunst

Dauer: etwa 70 Minuten

Ohne Sprache

„Ex Silens“ ist Latein.
Übersetzt heißt es: Aus der Stille.
Das Stück verbindet Bewegung, Klang, Raum und Technik.
Man kann das Stück mit allen Sinnen erleben.
Marco Donnarumma benutzt Bio·maschinen.
Die Bio·maschinen sind wie neue Organe.
Marco Donnarumma hat diese Organe gemacht.
Sie verstärken und verändern Töne.
Töne, die immer schon da waren.
Sie verstärken die Klänge von Marco Donnarummas Körper.
So verbreiten sie die Klänge weiter.
Durch die Körper des Publikums.
Das Stück ist ein besonderes Erlebnis für das Publikum.
Für hörende Zuschauer*innen.
Für schwer·hörige Zuschauer*innen.
Und für Taube Zuschauer*innen.

Hinweise zum Stück +

Hinweise

Während der Vorstellung ist es sehr dunkel im Raum. 
Alle Zuschauer*innen bekommen ein Knick·licht.
Mit dem Knicklicht könnt Ihr zeigen:
Ich brauche Assistenz.
Ich möchte aus dem Raum begleitet werden.

Die Schauspieler*innen sprechen Menschen im Publikum direkt an.
Möchtest du nicht angesprochen werden?
Dann lass dir beim Einlass einen spiegelnden Aufkleber geben.
Klebe ihn auf deine Kleidung.
Das zeigt den Schauspieler*innen:
Du möchtest nicht angesprochen werden.

Licht, Geräusche und andere Reize

Licht: 
Das Licht blinkt sehr schnell.
Es wird immer wieder abwechselnd dunkel und sehr hell. 
Es gibt sehr helle oder sehr dunkle Bühnen·beleuchtung.

Ton: 
Es gibt laute Geräusche. 
Manche Geräusche hört man die ganze Zeit.
In der Musik ist der Bass sehr stark.
Aber:
Man hört nie alle diese Geräusche gleich·zeitig.

Sitz·plätze: 
Es gibt Sitz·plätze sehr nah an den Schauspieler*innen.
Auf diesen Plätzen wird man vielleicht gefragt mit·zu·machen.
Aber das ist frei·willig.

Mit·machen: 
Das Stück ist gemacht für:
Hörende Zuschauer*innen.
Schwer·hörige Zuschauer*innen.
Taube Zuschauer*innen.
Alle können das Stück gleich·wertig erleben.
Es gibt keine gesprochene Sprache. 
Die Schauspieler*innen verständigen sich durch Berührungen und Körper·sprache. 
Für mache Zuschauer*innen gibt es vibrierende Gurte.
Vibrierend bedeutet:
Die Gurte bewegen sich sehr schnell.
Man spürt ein starkes Brummen.

Konzept, künstlerische Leitung, Performance, Choreografie, Dramaturgie, interaktive KI-Musik, Programmierung Marco Donnarumma Konzept der Prothesen, Morphologie, Konstruktion, Fertigung und KI-Programmierung Marco Donnarumma Kollaborative Forschung an Hardware, KI-Software Intelligent Instruments Lab der Isländischen Universität der Künste Bühnenbild Marco Donnarumma, Anna Cingi Lichtdesign Andrea Familari Visuelles Design, 3D-Modellierung und 3D-Druck der Prothesen Anna Cingi Zusätzliche 3D-Modellierung und 3D-Druck der Prothesen Christian Schmidts Kollaborative Forschungsgruppe Wojciech Czernia, Adriane Große, Ann-Catrin Gruber, Martin Holst, Mara Matzke Live-Tontechnik Leon Dohr Live-Lichtsteuerung Desirée García López Beschreibungstexte des Kunstwerks Marco Donnarumma Outside Eye Margherita Pevere, Jan Rohlf

„Ex Silens“ ist ein Werk und eine Produktion von Marco Donnarumma. Koproduziert von PACT Zollverein und mit wissenschaftlicher Unterstützung des Intelligent Instruments Lab an der Iceland University of Arts in Reykjavík. Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Medienkunst-Stipendiums.

EXXY
Dan Daw Creative Projects (UK/Australien)

Eine stark tätowierte Person schwebt mit ausgebreiteten Armen in der Luft über einem weiß bezogenen Bett. Die Person trägt einen offenen, hellen Seidenmantel sowie dunkle Unterwäsche. Der Hintergrund besteht aus einer schlichten, grauen Wand.
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Mittwoch, 11. November
20:00–21:10

HAU Hebbel am Ufer (HAU2)

Tickets

Donnerstag, 12. November
19:00–20:10

HAU Hebbel am Ufer (HAU2)

Tickets

Tanz, Performance

Dauer: etwa 70 Minuten
Nach·einlass ist erst nach Ende der Eröffnungs·szene möglich.
Das bedeutet:
Vielleicht kommt jemand zu spät zur Vorführung.
Die Person kann noch ins Theater.
Aber erst nach Ende der ersten Szene.

Altersempfehlung: ab 14 Jahren

Auf der Bühne wird Englisch gesprochen.
Man kann den Text auf Deutsch und auf Englisch mit·lesen.
Am 12.11.2026 wird das Stück mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache gezeigt.
Am 11.11.2026 wird das Stück mit Audio·deskription gezeigt.
Das bedeutet:
Für blinde Zuschauer*innen wird beschrieben:
Was sieht man gerade auf der Bühne?
Die Audio·deskription ist auf Deutsch.

Das Stück ist eine Relaxed Performance.
Und es gibt einen Pre Show Access.
Das wird bei den Hinweisen zum Stück erklärt.

EXXY ist australisch.
Übersetzt heißt es: teuer.
In dem Stück geht es um Wert·schätzung.
Es geht um die Frage:
Wie kann man sich selbst wert·schätzen?
Vor allem dann, wenn es die Gesellschaft nicht tut?
In dem Stück geht es um Verletzlichkeit.
Um ein schwankendes Selbst·wert·gefühl.
Es geht um Gedanken wie:
Ich kann das nicht.
Ich bin gar nicht so gut.
Meine Erfolge waren nur Glück.
Dan Daw hat das Stück gemacht.
Er war schon 2022 beim NO LIMITS.
Damals mit seinem Stück „Die Dan Daw Show“.
Dan Daw nimmt das Publikum mit in das australische Outback. 
Das Outback ist eine große Landschaft in Australien.
Dort leben nur wenige Menschen.
Viele Orte sind sehr weit von·einander entfernt.
Es ist dort oft sehr trocken und sehr heiß.
Dort wurde Dan Daw geboren.
Und dort ist er aufgewachsen.
Seine Familie besteht aus Arbeiter*innen.
Die Familie lebt mit wenig Geld.
Dan Daw zeigt in dem Stück:
Wie hat sich sein Leben seit·dem entwickelt?
Und er zeigt:
Er ist weit gekommen.
Dan Daw steht mit 3 anderen Schauspieler*innen auf der Bühne.
Sie gehen wie er.
Sie sprechen wie er.
Das ist etwas Neues und Besonderes für Dan Daw.
In diesem Stück kann er einer von Vielen sein.
Sonst fällt er immer auf.

Hinweise zum Stück +

Schwierige Themen

Im Stück wird geflucht. 
Und es wird über Sex gesprochen. 
Es geht außerdem um das Gefühl, ausgegrenzt zu werden. 
Um Kindheits·erinnerungen. 
Und um schlechte Erfahrungen mit Ärzt*innen.
Auf der Bühne strengen sich die Schauspieler*innen sehr an.
Bis zur völligen Erschöpfung. 
Es wird sehr viel und aus nächster Nähe gespuckt und gesabbert. 
Und es gibt Szenen, in denen es so wirkt, als hätten die Personen auf der Bühne Schmerzen.

Licht, Geräusche und andere Reize 

Licht:
In manchen Szenen ist es komplett dunkel.
Es gibt sehr helles und schnell blinkendes Licht. 
Und flackernde Video·bilder.
Vor besonders grellen Momenten gibt es eine Warnung:
Es wird ein Symbol gezeigt: 
Eine Glüh·birne warnt vor sehr hellem oder blinkendem Licht.

Geräusche:
Während der Vorstellung gibt es laute Geräusche.
Vor besonders lauten Momenten gibt es eine Warnung:
Es wird ein Symbol gezeigt: 
Ein Laut·sprecher·symbol.

Andere Effekte:
Im Stück gibt es Theater·nebel.
Manchmal werden Gegenstände plötzlich und schnell über die Bühne oder in Richtung des Publikums bewegt.

Pre Show Access

Eine Stunde vor der Vorstellung gibt es einen Pre Show Access.
Das bedeutet:
Man kann früher in den Theatersaal.
So kann man sich in Ruhe den Raum ansehen.
Das Team von Dan Daw kann eure Fragen beantworten.
Und ihr könnt das Bühnnbild betreten und anfassen.
Zusammen mit dem Team.
Bis 30 Minuten vor der Vorstellung kann gezeigt werden:
Wie hell wird das Licht im Stück?
Wie laut wird die Musik im Stück?
Ab 30 Minuten vor der Vorstellung ist der Einlass möglich.
So kann man sich in Ruhe seinen Platz suchen.
Wenn ihr den Pre Show Access nutzen möchtet, sprecht unser Team an.

Performance, Mitarbeit Dan Daw, Tiiu Mortley, Joseph Brown, Sofia Valdiri Künstlerische Leitung Dan Daw Co-Regie Sarah Blanc Dramaturgie, Co-Autor Brian Lobel Bühnebild, Kostümbild Kat Heath Lichtdesign Nao Nagai Komposition Guy Connelly Sounddesign Lewis Gibson Associate Sounddesign, Tontechnik Seb Falcone Videodesign, Gestaltung der kreativen Untertitel Sarah Readman Kostümleitung Izzie Byers Geschäftsführung, Produktion Liz Counsell Produktionsleitung Froud Technische Bühnenleitung Emily Winsor Assistenz für Barrierefreiheit, Produktion Georgie Luppi Assistenz für Barrierefreiheit Lottie Vallis Produktions-Fellow Erin Clark

Eine Auftragskoproduktion von Attenborough Centre for the Creative Arts, Battersea Arts Centre, Transform, Take Me Somewhere und Tramway für „New Dimensions“, weiterhin von Fabric, Kampnagel, Sadler's Wells, SICK! Festival und Les Halles.
Eine „Unlimited International Strategic Commission“, ermöglicht durch die Förderung des British Council. Unterstützt durch das Arts Council England und die Cockayne 10th Anniversary Grants for the Arts.
Koproduziert vom Battersea Arts Centre.

FairÄnderung Thikwa

Ein dunkles Bild, das dicht mit vielen handgemalten, bunten Kreisen gefüllt ist. In der Mitte bilden weiße Kreise eine zusammenhängende Gruppe, die von verschiedenfarbigen Kreisen wie Rot, Blau, Grün und Gelb umrahmt wird. Oben im Bild stehen leicht verbl
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Montag, 16. November
16:00–18:00

Theater Thikwa

Präsentation und Diskussion

Dauer: ca. 120 Minuten
Eintritt frei

In deutscher Lautsprache
Übersetzung in Leichte Sprache und Deutsche Gebärdensprache

Wie können wir die Arbeit behinderter Menschen fairer gestalten? Im Rahmen der Initiative „Übermorgen“ hat das Theater Thikwa im letzten Jahr Beschäftigungsmodellen für behinderte Künstler*innen kritisch untersucht – etwa den fehlenden Mindestlohns in Werkstätten für behinderte Menschen. Projektleitung Juno Mahla zeigt nun die Ergebnisse und stellt Ideen vor, was besser werden kann: Es geht um faire Bezahlung und weniger Abhängigkeit von Ämtern, das Recht auf Selbstbestimmung, mehr Sichtbarkeit und Sicherheit. Die Ansätze diskutieren wir anschließend mit Ensemblemitgliedern des Theater Thikwa, dem Bundesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen Jürgen Dusel (angefragt) und der Co-Leitung von Making a Difference, Juli Reinartz.

Justices
Clément Papachristou (Belgien)

Eine Person in einer schwarzen, richterlichen Robe mit weißem Kragen steht auf einer Bühne. Sie trägt eine Brille, hält ein aufgeschlagenes Skript in der linken Hand und blickt konzentriert nach vorn. Die rechte Hand ist leicht gestikulierend erhoben.
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Donnerstag, 12. November
20:30–22:20

HAU Hebbel am Ufer (HAU1)

Tickets

Freitag, 13. November
19:00–20:50

HAU Hebbel am Ufer (HAU1)
Im Anschluss NachTisch im WAU

Tickets

Theater
Das Stück wird zum ersten Mal in Deutschland gezeigt.

Dauer: etwa 110 Minuten
Vielleicht kommt jemand zu spät zur Vorstellung.
Die Person kann dann noch in die Vorstellung gehen.
Aber nur einmal etwa 5 Minunten nach Beginn der Vorstellung.
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Das Stück ist in Französisch.
Man kann den Text auf Deutsch und Englisch mit·lesen.
Am 13.11. kann man sich den deutschen Text über Kopf·hörer vorlesen lassen.
Am 12.11. mit deutscher Audio·deskription. 
Das bedeutet:
Jemand beschreibt für blinde Besucher*innen:
Was sieht man auf der Bühne?

Was ist gerecht?
Und was Recht? 
Welche Rechte und Pflichten haben Menschen mit Behinderungen in Gerichts·verhandlungen? 
Um diese Fragen geht es im Stück „Justices“.
Das Stück erinnert an ein sehr altes Theater·stück.
An die „Göttliche Komödie“ von Dante.
Das Stück ist 700 Jahre alt.
Das passiert in dem Stück: 
Ein Mann geht in die Hölle.
Dunkle Kräfte treiben ihn an.
In der Hölle leben Menschen.
Sie wurden aus der Gesellschaft ausgeschlossen. 
Andere Menschen haben sie ver·urteilt oder bestraft.
Der Mann will etwas verändern.
Er kämpft für Gerechtigkeit und Freiheit.
Und er sucht nach Erlösung.
Viele Menschen werden nicht gesehen.
Wir hören ihnen nicht zu.
Wie können wir zu·einander finden?
Wir müssen auf andere Menschen zu·gehen.
Unsere eigenen Grenzen überwinden.
Das ist der einzige Weg zu·einander.
Oder?

Hinweise zum Stück +

Schwierige Inhalte

In einer Szene wird Sex angedeutet. 
Die Darsteller*innen tragen Unter·wäsche und tun kurz so, als hätten sie Sex.
Es werden keine nackten Menschen gezeigt.
In einer Szene geht es um den Tod eines Babys.
Es geht um Tod, Sterben und Trauer.
Es wird darüber gesprochen.
Nichts davon wird gezeigt.
Es wird keine Gewalt gezeigt.

Konzept, Regie, Text Clément Papachristou Künstlerische Mitarbeit, Spiel, Text Edouardo della Faille, Guillaume Paps, Noémie Zurletti Bühnenbild, künstlerische Mitarbeit Silvio Palomo Bühnenbildhospitanz Auriane Leclercq Dramaturgie, künstlerische Mitarbeit Marie Alié, Salim Djaferi Kostümbild Darius Dolatyari-Dolatdoust Kostümhospitanz Manon Bery Lichtdesign Ana Samoilovich Musikkomposition Joseph Schiano di Lombo Malerei Guillaume Paps Technische Leitung Florence Dubru, Ludovic John (auf Tour) Inspizienz Pierre-Antoine Martin, Ludovic John (auf Tour) Lichttechnik Arthur Demaret Tontechnik Jeison Pardo Rojas Rechtliche Beratung Germain Haumont Wissenschaftliche Mitarbeit Marie Astier Menschliche und künstlerische Begleitung von Edouardo della Faille und Guillaume Paps Valentine Houot Unterstützung Schneiderwerkstätten des Théâtre National Wallonie-Bruxelles Szenografische Produktion Pôle de mutualisation de services & ressources techniques Workshop-Begleitung des kreativen Prozesses Mue du Lotus im Rahmen einer Förderinitiative von Interrégions Grand EST // Region Brüssel, Kinneksbond, Maison de la culture de Tournai, La Bulle Bleue, Teatr21, La Bellone – Maison du Spectacle, Creahmbxl Produktion Théâtre National Wallonie-Bruxelles, Compagnie SAINTSGENS – Clément Papachristou Koproduktion Théâtre de Namur, Mars - Mons arts de la scène, Maison de la culture de Tournai - Maison de création, Kinneksbond - centre culturel Mamer, La Bellone – Maison du Spectacle, le Créahm-Liège, La Coop asbl, Shelter Prod In Zusammenarbeit mit Créahmbxl (Kreation und geistige Behinderung) Gefördert von Föderation Wallonie-Brüssel (Allgemeiner Dienst für künstlerisches Schaffen – Abteilung Theater), Le Corridor – Liège, Montevideo / Festival Actoral, ICC – Internationaler Strafgerichtshof, Le Marteau, Taxshelter.be, ING, Tax Shelter der belgischen Föderalregierung Forschungsstipendium Théâtre et Public

Mark of a Woman
Chisato Minamimura (UK)

Eine Person in einem weißen Kleid steht auf einer dunklen Bühne und gebärdet mit ihren Händen. Im Hintergrund ist eine Projektion von mehreren schematischen Händen mit blauen Symbolen und Linien zu sehen.
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Samstag, 14. November
19:30–20:30

Theater Thikwa

Sonntag, 15. November
19:30–20:30

Theater Thikwa

Aktions·kunst
Das Stück wird zum ersten Mal in Deutschland gezeigt.

Dauer: etwa 60 Minuten

In dem Stück wird Englisch gesprochen.
Und auf der Bühne wird Deutsche Gebärden∙sprache benutzt.
Man kann den Text auf Englisch mit·lesen.
Außerdem gibt es eine Übersetzung ins Deutsche.
Am 15.11. gibt es eine deutsche Audio·deskription.
Das bedeutet:
Jemand beschreibt für blinde Menschen:
Was sieht man auf der Bühne?

„Mark of a Woman“ ist Englisch.
So spricht man es aus: Mark of ä wummen.
Übersetzt heißt es etwa: Spuren des Frau·seins.
Wie wird Geschlecht in unsere Körper ein·geschrieben? 
Von Geburt an?
Chisato Minamimura beschäftigt sich mit Tattoos.
Sie fragt:
Welche Zeichen tragen Frauen auf ihrem Körper?
Manche Zeichen wählen Frauen selbst.
Andere Zeichen werden ihnen von der Gesellschaft gegeben.
In dem Stück werden verschiedene Techniken miteinander vermischt:

  • Gebärden·sprache
  • Bilder 
  • Projektionen, also Filme die mit einem Beamer gezeigt werden

In dem Stück gibt es Gurte, die man am Körper spüren kann.
Sie bewegen sich.
Und sie übertragen die Bewegung auf den Körper.
Das Stück fragt:
Können Frauen selbst bestimmen, welche Zeichen sie auf ihrem Körper tragen?
Wer hat die Macht darüber?
Und:
Was ist mit Zeichen, die andere uns gegeben haben?
Können wir uns davon lösen?

Hinweise zum Stück +

Schwierige Themen
In dem Stück geht es um Kolonialismus. 
Also um die Eroberung und Unterdrückung von Ländern auf der ganzen Welt durch wenige Menschen aus Europa.
Hier wird Kolonialisierung genauer erklärt.
Es wird über verschiedene schwierige Themen gesprochen:
Über Entführung, sexualisierte Gewalt und Folter. 
Die Themen werden erzählt. 
Aber sie sind nicht zu sehen.

Außerdem geht es um die Krankheit Krebs.
Um ärztliche Behandlungen gegen Krebs.
Und man sieht Video·aufnahmen von verheilten Krebs·narben. 

Licht, Geräusche und andere Reize

Mit·machen: 
Im Stück werden Woojer-Gurte benutzt.
Diese Gürtel bewegen sich schnell.
Und sie übertragen die Bewegung auf den Körper.
Aber:
Nicht alle Menschen im Publikum können die Gurte nutzen.

Künstlerische Leitung, Performance Chisato Minamimura Produktion Tom Curteis Projektleitung Emi Del Bene Produktionsleitung, Lichtdesign Jon Armstrong Projektionsdesign Mark Morreau Sounddesign Dominic Kennedy Animation Dan Chambers Dramaturgische Begleitung Sarah Pickthall, Orrow Bell Kostümbild Sophie Donaldson Videografie Caroline Smith Interviews Sonia Zambakides, Shuko Fujita BSL-Übersetzung Fifi Garfield Visual-Vernacular-Beratung Giuseppe Giuranna Beratung für BSL / Visuelle Sprache Ramesh Meyyappan Tattoo-Beratung Stewart O'Callaghan, Nikole Lowe Gefördert durch Arts Council England, Unlimited, The Place, Battersea Art Centre Unterstützt von Pavilion Dance South West, Wellcome Collection, Auckland Arts Festival

May Fall
The visible and the hidden
Aristide Rontini / Skånes Dansteater (Schweden)

Eine Person mit Sonnenbrille steht vor einem geschlossenen, dunkelroten Theatervorhang und lehnt den Oberkörper stark nach hinten. Aus einem Spalt in den Stofffalten des Vorhangs ragt eine einzelne Hand heraus. Die Bühne ist in ein gedämpftes, leicht viol
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Samstag, 21. November
19:00–19:50

HAU Hebbel am Ufer (HAU2)
Im Anschluss Nachgespräch

Tickets

Tanz
Das Stück wird zum ersten Mal in Deutschland gezeigt.

Dauer: etwa 50 Minuten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Ohne Sprache
Das Stück wird mit deutscher Audio·deskription gezeigt.
Das bedeutet:
Jemand beschreibt für blinde Menschen:
Was sieht man auf der Bühne?

Was versteckt sich hinter diesen roten Vorhängen? 
Worauf geben sie den Blick frei? 
Es ist geheimnis·voll.
Die Tänzer*innen erzählen verschiedene Geschichten.
Sie machen Beziehungen zu·einander sichtbar.
Die Geschichten gehen in·einander über, verschwinden. 
Die Vorhänge bewegen sich.
Oft lassen sie uns nur einige Einzelheiten sehen.
So verändert sich unser Blick·winkel auf Themen wie Freude, Neugier und Vorstellungs·kraft.

Bewegungen aus dem Alltag bekommen auf der Bühne eine andere Kraft.
So entstehen Situationen voller Sehnsucht und Liebe. 
Aber es gibt auch Probleme:
Warum gestehen wir uns unsere Wünsche nicht ein?
Warum leisten wir Widerstand?

Hinweise zum Stück +

Schwierige Themen

In dem Stück geht es um Nähe, Fremd·gehen, Verletzlichkeit, Angst und Tod. 
In manchen Szenen geht es um Streit und bedrohliche Situationen. 
Das wird durch Tanz und Bilder gezeigt. 
Nicht als Gewalt·szenen. dargestellt. 
In einer Szene ist ein Messer auf der Bühne zu sehen. 

Licht, Geräusche und andere Reize

Licht:
In der Vorstellung verändert sich das Licht auf der Bühn. 
Das Licht ist manchmal dunkel und manchmal sehr hell.
Außerdem gibt es Theater·nebel.

Geräusche:
Musik und Geräusche können manchmal laut sein.

Mit Rafael Belinha, Kit Brown, Tomáš Červinka, Hazuki Kojima, Marlene Bergqvist, Hanna Nussbaumer, Michael Marquez Choreografie in Zusammenarbeit mit den Tänzer*innen Aristide Rontini Dramaturgie Gaia Clotilde Chernetich Musik Vittorio Giampietro Idee Bühnenbild Aristide Rontini Lichtdesign Jesper Berger Kostümbild, Kostümbetreuung Maja Svartåker Probenleitung Belinda Nusser Inspizienz Juan Carlos Mendoza Tontechnik Jakob Erlandsson Lichttechnik Emanuel Arvanitis

Gefördert durch den Schwedischen Kulturrat und Europe Beyond Access, kofinanziert von der Europäischen Union.

Monga
Jéssica Teixeira (Brasilien)

Eine Person mit nacktem Oberkörper und einem dunklen, pelzigen Kopfschmuck steht auf einer Bühne und greift nach einem Mikrofonständer. Im Hintergrund wird auf einer großen Leinwand das Gesicht der Person projiziert, während der vordere Bühnenbereich in r
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Montag, 16. November
19:00–20:30

HAU Hebbel am Ufer (HAU2)

Tickets

Dienstag, 17. November
20:00–21:30

HAU Hebbel am Ufer (HAU2)

Tickets

Aktions·kunst

Dauer: etwa 90 Minuten
Altersempfehlung: ab 16 Jahren

Das Stück ist in brasilianisch-portugiesischer Sprache.
Man kann den Text auf Englisch und auf Deutsch mit·lesen.
Und es wird in Deutsche Gebärden·sprache übersetzt.
Barriere·freiheit:
Am 16.11. wird das Stück mit deutscher Audio·deskription gezeigt.
Das bedeutet:
Jemand beschreibt für blinde Besucher*innen:
Was sieht man auf der Bühne?

„Ich habe keine Angst vor meinem Körper. 
Würdest du dich wohler fühlen, wenn es anders wäre?“ 
Das fragt die mexikanische Künstlerin Julia Pastrana.
Mit ihr beschäftigt sich das Stück „MONGA“.
Jéssica Teixeira beschreibt ihr Leben.
Julia Pastrana war Tänzerin, Sängerin und Künstlerin.
Sie hatte eine seltene Erkrankung. 
Durch die Erkrankung waren ihr Gesicht und ihr Körper stark behaart.
Darum wurde sie in „Freak Shows“ ausgestellt. 
Also auf zum Beispiel auf Jahrmärkten.
Auch nach ihrem Tod wurde ihr Körper noch öffentlich gezeigt.

Julia Pastrana erzählt ihre Geschichte.
Sie erzählt sie mit ihrem eigenen Körper.
Sie steht in grellem Licht.
Sie kommt dem Publikum ganz nah.
Sie ist witzig.
Und schockierend.
Sie lässt sich anstarren.
Sie starrt zurück.
Ein Abend zwischen Aktions·kunst, Sprache und Konzert. 
Mit dem ein oder anderen Schluck Schnaps.

Am 16.11. wird nach der Aufführung ein Buch über das Stück vorgestellt.
Das Buch gibt es auf Englisch und auf Portugiesisch.

Hinweise zum Stück +

Schwierige Themen

Auf der Bühne sieht man Nacktheit. 
Es geht um Sex.
Es geht um verschiedene schwierige Themen:

  • Ableismus, also Behinderten·feindlichkeit
  • ableistische Sprache
  • Erfahrungen mit Rassismus
  • Tod während einer Geburt
  • Sezierung, also die Untersuchung toter Körper
  • Mord
  • Ausbeutung 
  • Alkohol 

Es wird Alkohol an das Publikum ausgeschenkt.
Aber:
Niemand muss Alkohol trinken.
Es ist frei·willig.

Licht, Geräusche und andere Reize

Licht: 
Es gibt verschiedene Arten von Licht auf der Bühne:

  • gedimmtes Licht, also nur wenig Licht
  • flackernde Bilder auf einem Bildschirm 
  • eine spiegelnde Disco·kugel

Geräusche:

  • laute Musik
  • laute Sirenen·geräusche

Andere Reize:

  • Alkohol·geruch
  • Nebel

Mit·machen: 

  • Fragen an Einzel·personen
  • Berührung der Hände (1. Reihe)
  • Auf·forderung zum Tanz
  • Verteilen von Schnaps an das Publikum 

Aber: 
Mit·machen ist immer freiwillig.

Regie, Performance, Stückentwicklung Jéssica Teixeira Musikalische Leitung, Gitarre Luma Zabumba Juliano Mendes Videokunst Çiça Lucchesi Technische Leitung Jimmy Wong Produktion, Untertitelung Rodrigo Fidelis oder Khazar Masoumi (Corpo Rastreado)

Gastspiel mit Unterstützung des Goethe-Instituts.

Nicht-Uncool. Ein Battle-Rap
Theater Thikwa (Deutschland)

Eine lachende Person in weiter Kleidung und mit umgedrehter Kappe gleitet tief über den Boden einer lila beleuchteten Bühne. Sie stützt sich mit einer Hand ab, während eine zweite Person im Hintergrund mit erhobenem Arm tanzt. Im Vordergrund stehen zwei w
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Samstag, 21. November
20:30–21:00

Ballhaus Ost

Musik∙theater

Dauer: etwa 30 Minuten

Auf der Bühne wird Deutsch gesprochen.
Es gibt eine Audio·deskription.
Das bedeutet:
Jemand beschreibt für blinde Zuschauer*innen:
Was sieht man gerade auf der Bühne?
Das Stück ist eine Relaxed Performance.
Das wird bei den Hinweisen zum Stück erklärt.

Hier lassen DJs die Bühne beben.
Mit wummerndem Rhythmus.
Mit Sprach·witz.
Und mit Tanz.
Hier treten die Künstler*innen gegen·einander an. 
Über den Sieg entscheiden nicht nur Rhythmus und Reime.
Aber auch Mut und Selbst·vertrauen. 
Was bedeutet es, wirklich cool zu sein? 
Welchen Kämpfen begegnen wir im Leben? 
Sind wir bereit, sie zu gewinnen?

Hinweise zum Stück +

Schwierige Themen

In den Rap·texten geht es um Ausgrenzung,
Es werden Schimpf·wörter benutzt.

Licht, Geräusche und andere Reize

Licht: 
Manchmal ist es sehr dunkel auf der Bühne.
Es gibt Licht mit verschiedenen Farben.

Geräusche: 
Beat·boxing mit Mikrofon.
Beat·boxing bedeutet:
Jemand macht Geräusche mit dem Mund.

Relaxed Performance

Das Stück ist eine Relaxed Performance.
Also eine entspannte Vorstellung.
Für dieses Stück bedeutet das:

  • Die Türen sind nicht geschlossen.
    Man kann zwischen·durch rausgehen.
    Und auch wieder rein·kommen.
  • Es gibt verschiedene Sitz·möglichkeiten.
    Zum Beispiel Sitz·säcke und bequeme Sitz·kissen.
  • Niemand muss im Publikum leise sein.
    Geräusche sind ok.
  • Es gibt einen früheren Einlass.
    So kann man sich ganz in Ruhe einen Sitz·platz suchen.
  • Es ist nicht völlig dunkel im Saal.
  • Auf der Bühne gibt es kein grelles Blitz·licht.

Von und mit Felix Brünig, Mc Josh, Lia Massetti, Stephan Sauerbier Regie Ismail Arslantürk, Atalay Dogan Regie-Beratung Ellen Uhrhan Musik Mc Josh Technik Constantin von Thun

Sleight of Hand
Jo Bannon (UK)

Aus schmalen Öffnungen in einem roten Vorhang strecken sich Hände mit leicht gespreizten Fingern über rote Tischflächen. Direkt vor den Händen sind dunkle Mikrofone platziert. Durch Spiegel an den Seiten wird diese Szene optisch mehrfach im Raum wiederhol
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Mittwoch, 18. November
18:00–22:00

Ballhaus Ost

Donnerstag, 19. November
18:00–22:00

Ballhaus Ost

Freitag, 20. November
18:00–22:00

Ballhaus Ost

Gemeinsame Kunst·aktion

Das Stück dauert etwa eine Stunde.
Man kann das Stück als Gruppe ansehen.
Eine Person geht mit der Gruppe mit. 
Die Person macht die Audio·deskription.
Das bedeutet:
Sie beschreibt für blinde Menschen:
Was ist bei der Kunst·aktion zu sehen?

Es sind immer mehrere Gruppen gleichzeitig unterwegs.
Alle 15 Minuten startet eine Gruppe mit 5 Personen.
Die Gruppen können das Stück in der Zeit von 18 bis 22 Uhr sehen.
Die letzte Gruppe geht um 21 Uhr los.

Einen Rund·gang mit Audio·deskription gibt es immer zur vollen Stunde.
Also um 18 Uhr, um 19 Uhr, um 20 Uhr, um 21 Uhr.

Am 18.11. und 19.11. ist die Aufführung auf Deutsch.
Und auch die Audio·deskription ist auf Deutsch.
Am 20.11. ist die Aufführung auf Englisch.
Und auch die Audio·deskription ist auf Englisch.

 

„Sleight of Hand“ ist Englisch.
So spricht man es aus: Sleyt of Händ.
Übersetzt heißt es etwa: Geschickte Hände.
Es ist eine Kunst·aktion.
Zusammen mit dem Publikum.
Das Publikum wird eingeladen, Dinge mit den Händen zu erleben.

Die Kunst·aktion verbindet verschiedene Arten von Kunst:

  • unbekannte Dinge
  • Audio·deskription, also die Beschreibung von Dingen und Bildern
  • Dinge zum Anfassen 
  • Tanz
  • Klänge

All das können wir entdecken. 
Es geht nicht nur um das, was wir sehen.
Wir erleben die Dinge mit anderen Sinnen.

Jo Bannon war schon 2019 bei NO LIMITS zu Gast.
Sie lässt uns über die Welt staunen.
Über die Merkwürdigkeit der gewöhnlichen Welt.

Von Jo Bannon Produktion Jo Bannon Productions Sounddesign Julie Rose Bower Tontechnik Joe Cusack Bühnenbild, Kostümbild Katherina Radeva Anfertigung Bühne und Kostüm Rositza Radeva Produktionsleitung Froud Beratung Audiodeskription Laura Dannequin Performance, Moderation Kit Hall, Hannah Sullivan Ursprünglich produziert von MAYK

Sleight of Hand ist Teil von Blind Magic: Ein Triptychon von Kunstwerken, das die Performativität von Sehbehinderung untersucht. Passing (Film), Sleight of Hand (partizipative Installation) und The Dirty Work (Live-Performance), entwickelt von Jo Bannon. Eine Auftragsarbeit des Unlimited UK Partner Award 2023 in Zusammenarbeit mit der Wellcome Collection, ermöglicht durch die Förderung des Arts Council England.

The Sound of Void
Yurdance (Spanien/Portugal)

Auf einer dunklen Bühne tanzen zwei Personen zusammen. Eine Person sitzt in einem Rollstuhl und streckt ihre Arme weit aus. Die andere Person, in einem roten Kleid, liegt quer über ihrem Schoß.
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Dienstag, 17. November
18:00–18:25

Theater Thikwa

Tanz, Aktions∙kunst
Das Stück wird zum ersten Mal in Deutschland gezeigt.

Dauer: etwa 25 Minuten

Auf der Bühne wird Portugiesich gesprochen.
Man kann das Stück gut ohne Sprache verstehen.
Man kann die Texte auf Deutsch und Englisch mit·lesen.

Mit deutscher Audiodeskription
Das bedeutet:
Jemand beschreibt für blinde Menschen:
Was sieht man auf der Bühne?

„The Sound of Void“ ist Englisch.
So spricht man es aus: De Saund of de Weud.
Übersetzt heißt es: „Der Klang der Leere“.
In dem Stück geht es um die Stille. 
Wie können wir die Stille erleben?
Durch Bewegung?
Durch Klang?
Und was ist, wenn es nicht still ist?
Die Aufführung spielt in einem dunklen Raum.
2 Figuren wollen mehr über sich selbst heraus·finden. 
2 unterschiedliche Leben.
Sie nähern sich an.
Und das Publikum? 
Wird in diesen privaten Raum hinein·gezogen. 
Es gibt Lücken zwischen dem, was gezeigt wird und der Leere.
Das Publikum füllt diese Lücken mit der eigenen Vorstellungs·kraft.

Hinweise zum Stück +

Schwierige Themen

Im Stück sind nackte Körper zu sehen. 

Licht, Geräusche und andere Reize

Licht:
Die Bühne ist während der ganzen Vorstellung sehr dunkel. 

Geräusche:
Zu Beginn gibt es laute Musik mit viel Bass.

Künstlerische Leitung, Tanz, Choreografie Míriam Aguilera, Rita Noutel

Und Tschüss!
Theater Thikwa & Turbo Pascal (Deutschland)

Fünf Personen stehen in einer Reihe auf einer dunklen Bühne und schauen nach oben. Sie tragen unterschiedliche, farbenfrohe Freizeitkleidung. Im Hintergrund ist eine Projektion von Personen vor einem Maschendrahtzaun zu sehen.
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Freitag, 20. November
19:30–20:40

Theater Thikwa

Samstag, 21. November
18:00–19:10

Theater Thikwa

Theater

Dauer: etwa 70 Minuten
Altersempfehlung: ab 12 Jahren

Auf der Bühne wird Deutsch gesprochen.
Man kann die Texte auf Deutsch und Englisch mit∙lesen.
Am 20.11. gibt es eine deutsche Audiodeskription.
Das bedeutet:
Jemand beschreibt für blinde Menschen:
Was sieht man auf der Bühne?

Das Theater∙stück „UND TSCHÜSS!“ handelt vom Weg∙gehen und Bleiben.
Manche Menschen wollen auswandern oder fliehen. 
Andere denken darüber nach, warum sie bleiben.
Theater Thikwa und Turbo Pascal machen das Stück zusammen. 
Es geht um Träume, Ängste und Fantasien.

Robert träumt davon, nach London zu ziehen und die große Liebe zu finden. 
Margret überlegt, wo auf der Welt sie Theater und Yoga machen könnte.
Rudina will weg, weil sie sich in Deutschland nicht mehr wohlfühlt. 
Louis hat Angst vor Drohnen am Himmel und denkt über Flucht nach.

Das Stück fragt: Gibt es einen Ort, der sicher für alle Menschen ist? 
Ein Ort, der dem Klimawandel und einem Atomschlag standhält? 
Und wenn es diesen Ort gibt, wer kann da hin? 

Das Stück ist interaktiv. 
Das heißt: die Zuschauer*innen machen mit. 
Man muss aber nicht mitmachen. 
Sie erzählen, warum sie weggehen oder bleiben wollen.
Auf der Bühne reisen sie gedanklich an verschiedene Orte. 
Sie erleben gute und schlechte Reisen.
Und sie stoßen auf Hindernisse. 
Es gibt auch einen Green-Screen.
Das heißt:
auf der Bühne werden Videos als Hintergrund gezeigt.

Das Stück fragt: Welche Schwierigkeiten gibt es beim Weg∙gehen? 
Haben alle Menschen die gleichen Möglichkeiten, zu gehen?
Wie kann man gemeinsam sichere Orte schaffen?
Wie kann man bleiben und anderen helfen?

Hinweise zum Stück +

Schwierige Themen

Es geht auf der Bühne um diese Themen: 

Über diese Themen wird auf der Bühne gesprochen.
Die Themen werden nicht gezeigt.

Licht, Geräusche und andere Reize

Licht: 
Es werden Videos gezeigt. 
Die Bilder wechseln sehr schnell. 
Das Licht flackert.

Geräusche: 
An manchen Stellen gibt es Musik mit starkem Bass. 

Mit∙machen:
Die Schauspieler*innen sprechen das Publikum direkt an.
Aber: 
Mit·machen ist immer freiwillig.

Von und mit Addas Ahmad, Rudina Bejtuli, Louis Edler, Robert Janning, Angela Löer, Eva Plischke, Margret Schütz Konzept/Regie Turbo Pascal Bühne + Kostüme Janina Janke Musik Friedrich Greiling / Mittekill Video Daniela del Pomar, Paul Holdsworth Lichtdesign Gustav Kleinschmidt Mitarbeit Regie Luisa Klidis Mitarbeit Bühne & Kostüme Anneke Frank Produktionsleitung xplus3 Produktionsbüro (Lisanne Grotz, Marit Buchmeier) Technik Holger Duhn, Eric Scheller, Constantin von Thun Übertitel Barbara Wiebking Audiodeskription Elena Jansen (Erstellung & Sprechen), Evelyn Sallam (Redaktion) Assistenz Maj Rauert Backstage Betreuung Leonor Gaudêncio

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Von Sprüngen und Klasse
Steven Solbrig (Deutschland)

Eine nackte Person liegt seitlich zusammengerollt auf einem komplett schwarzen Untergrund. Das Gesicht ist in den Armen verborgen und die Beine sind eng an den Körper gezogen.
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Samstag, 21. November
16:30–17:00

Theater Thikwa Studio

Performance

Dauer: ca. 30 Minuten

Im Stück wird Deutsch gesprochen.
Und es wird in Leichte Sprache übersetzt.

 „Von Sprüngen und Klasse“ ist eine kurze Aufführung von Steven Solbrig.
Darin geht es um Stevens Leben.
Steven Solbrig beschreibt das Fenster der ersten eigenen Wohnung.
Das Fenster ist eine Verbindung nach draußen.
Aber es trennt auch drinnen von draußen.
Und ein Fenster kann ein Spiegel sein.
Steven Solbrig schaut durch dieses Fenster.
Steven sieht Körper.
Armut.
Und Zigaretten·schachteln.
Steven Solbrig schlüpft in Rollen. 
Aber Steven lässt sich nicht fest·legen.
Das Stück ist eine Suche.
Eine Suche nach dem, was verbindet oder auch nicht.

Hinweise zum Stück +

Schwierige Themen

Im Stück geht es um schwierige Themen:

  • Ausgrenzung von Menschen mit wenig Geld
  • Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung
  • Erschöpfung und Depression
  • Trauer und Tod
  • Sucht 
  • seelische Ausnahme·situationen
  • schwierige Situationen mit der Polizei

Von diesen Themen wird im Stück erzählt.
Aber sie werden nicht auf der Bühne gezeigt.
Im Stück sind nackte Menschen zu sehen. 

Konzept, Sound, Performance Steven Solbrig Dramaturgische Unterstützung Felicia Daniel Sprecher*innen Marietta Füllenbach, Jan Maihorn, Yannic Köhler

Workshops

May Fall – Tanzworkshop
Skånes Dansteater (Schweden)

Eine Person mit geflochtenem Haar und Paillettentop über einem fuchsiafarbenen Shirt hebt beide Hände hoch, die Handflächen nach außen zeigend. Im unscharfen Vordergrund macht eine andere Person eine ähnliche Geste. Die Szene ist eine Nahaufnahme beim Tan
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Freitag, 20. November
17:00–18:00

HAU Hebbel am Ufer (HAU2 Studio)

Workshop

Dauer: etwa 60 Minuten
Der Workshop ist kosten∙los.

Der Workshop ist in Englisch.
Er wird ins Deutsche übersetzt.
Und in Deutsche Gebärden·sprache.

Entdeckt Tanz und Tanz·stücke.
Zusammen mit den Tänzer*innen des Skånes Dans·teater. 
Das Stück startet mit Bewegungen und Tanz·schritten aus dem Tanz·stück „May Fall“.
Gemeinsam finden wir heraus:
Wie kann man eine Bewegung auf verschiedene Körper über·tragen?
Was muss man anpassen?
Wir probieren es zusammen aus.
Wir lösen zusammen verschiedene Aufgaben.
So finden alle ihren eigenen Zugang zum Stück „May Fall“.

Die Bewegungen sind nicht fest·gelegt.
Wir wollen zusammen herausfinden:
Wie kann sich dein Körper bewegen?
Welche Möglichkeiten gibt es für jede einzelne Person?
Der Workshop ist für behinderte und nicht·behinderte Menschen. 
Ihr müsst nicht tanzen können. 

Occupying the Void
Tanzworkshop für alle Körper und Diversitäten
Yurdance (Spanien/Portugal)

Zwei Personen tanzen auf einer dunklen Bühne. Im Vordergrund kniet eine Person in einem roten Top mit nach oben gestreckten Armen, während eine Prothese auf dem Boden liegt. Eine zweite Person sitzt weiter hinten im Rollstuhl und hebt ebenfalls die Arme.
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Montag, 16. November
10:00–14:00

Theater Thikwa Studio

Workshop

Dauer: 4 Stunden mit Pausen
Der Workshop ist kosten∙los.

Im Workshop wird Englisch gesprochen.
Und es wird in Deutsche Gebärden·sprache und Leichte Sprache übersetzt.

„Occupying the Void“ ist Englisch.
So spricht man es aus: Okk·ju·pei·ing de Weud.
Übersetzt heißt es: „Die Leere ein·nehmen“.
Es ist ein Tanz·workshop zum Mit·machen.
Die Tanz·gruppe Yurdance hat das Stück „The Sound of Void“ entwickelt.
Dabei haben sie besondere Erfahrungen gemacht.
Sie haben Bewegungen mit verschiedenen Körpern ausprobiert.
Diese Erfahrungen wollen sie jetzt mit anderen teilen.
Sie wollen Vielfalt feiern.
In diesem Workshop.

Der Workshop ist für behinderte Künstler*innen.
Und für alle anderen, die an dieser Art von Tanz·arbeit interessiert sind.

Workshop-Anleitende Rita Noutel, Míriam Aguilera

Stimprovisation
Aby Watson (Schottland)

Mehrere Personen bewegen sich bei einem Workshop in einem hellen Raum mit weißem Boden. Im Vordergrund lehnt sich eine Person rücklings über einen großen grünen Gymnastikball und streckt die Arme nach oben. Im Hintergrund üben weitere Personen, wobei sich
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Samstag, 14. November
14:00–18:00

Theater Thikwa Studio

Workshop

Dauer: 4 Stunden mit Pausen
Der Workshop ist kosten·los.

Im Workshop wird Englisch gesprochen.
Und es wird in Deutsche Gebärden·sprache übersetzt.

Beim Stimming mache ich bestimmte Bewegungen oder Geräusche immer wieder.
Um mich zu beruhigen.
Oder um mich besser konzentrieren zu können.
Hier wird es noch genauer erklärt.
Wir alle nutzen Stimming.
Aber für manche Menschen ist es besonders wichtig.
Denn alle Gehirne funktionieren unterschiedlich.
Darum brauchen auch alle Menschen unterschiedliche Dinge.
Zum Beispiel, um sich zu beruhigen.
Dieser Workshop ist mit Dr. Aby Watson.
Wir probieren verschiedene Stimming·techniken zusammen aus.
Mit dem Körper.
Mit der Stimme.
Oder mit Gegenständen.
Wir machen Übungen zusammen.
Wir sind zusammen neugierig.
Wir lassen uns auf Rhythmus und Wiederholung ein. 
Der Workshop ist offen für alle.
Ihr braucht keine Vor·erfahrungen.
Nur Lust, zu spielen und Neues zu entdecken. 

Und dann noch...

NachTisch

Freitag, 13. November
Im Anschluss an „Justices“

WAU

Donnerstag, 19. November
Im Anschluss an „Amoroso“

WAU

Offener Austausch zum Stück 

Dauer: etwa 45 Minuten
Eintritt ist kosten∙los

An den Tischen wird Deutsch gesprochen.
Und es wird in Deutsche Gebärden·sprache und Leichte Sprache übersetzt.

Keine Bühne.
Kein Mikrofon. 
Und keine Reihen·folge: 
Hier redet niemand von vorn. 
Sondern alle reden mit·einander. 
Setzt euch einfach an einen der Tische zu den Künstler*innen und dem NO LIMITS-Team. 
Auf den Tischen liegen Fragen zum Stück.
Ihr könnt erzählen:
Was hat euch in der Vorstellung beschäftigt?
Oder Ihr könnt einfach nur zu·hören und euer Getränk genießen. 

Nach etwa 45 Minuten lösen sich die Tisch·runden auf. 
Ihr könnt aber auch früher gehen. 
Oder später dazu·kommen.

[in]operabilities

Freitag, 13. November
vor „Justices“

HAU Hebbel am Ufer (HAU1)

Samstag, 14. November
vor und nach „Stimprovisation“ und „Mark of a Woman“

Theater Thikwa

Vor Ort nach Informationen suchen

 [in]operabilities ist eine Gruppe aus Hamburg und Berlin. 
Sie entwickelt Musik·theater für alle Sinne.
Und die Gruppe erforscht:
Wie kann Barriere·freiheit aussehen?
Und wie kann Barriere·freiheit Kunst sein?
Im aktuellen Projekt von [in]operabilities geht es um Foyers.
Also um den Eingangs·bereich von Theatern.
Wie einladend sind Foyers?
Und wie barriere·frei? 
Wie sieht das perfekte Foyer für euch aus? 

Diese Fragen stellen Euch Benjamin, Franz und Fia.
Dafür sind sie beim NO LIMITS-Festival unterwegs.
Vor und nach den Vorstellungen. 
Sie haben Post·karten mit Fragen dabei. 
Und Ihr könnt die Fragen beantworten.
Seid Ihr neugierig? 
Dann sprecht sie einfach an!