Amoroso
Teatr Klucz (Polen)

Donnerstag, 19. November
19:00–20:00
HAU Hebbel am Ufer (HAU1)
Im Anschluss NachTisch im WAU
TicketsTheater, Tanz
Das Stück wird zum ersten Mal in Deutschland gezeigt.
Dauer: etwa 60 Minuten
Auf der Bühne wird Polnisch gesprochen.
Man kann dazu deutsche Über·titel mitlesen.
Oder man kann sich die deutschen Über·titel über Kopf·hörer vorlesen lassen.
Das Stück wird in Deutsche Gebärden·sprache übersetzt.
Thomas von Kempen war ein Mönch.
Er lebte vor mehr als 500 Jahren.
Er war ein bekannter Schriftsteller.
In seinen Texten ging es um Religion.
Thomas von Kempen hat gesagt:
„Bemühe dich daher, dein Herz von der Liebe zu den sichtbaren Dingen abzuwenden und dich dem Unsichtbaren zu·zu·wenden.“
Damit meinte er:
Viele Dinge kann man sehen:
Geld, Häuser, schöne Frauen.
Aber er findet:
Diese Dinge sind nicht wichtig.
Man braucht sie nicht.
Der Glauben und die Liebe zu Gott sollten das Wichtigste sein.
Das polnische Teatr Klucz hat ein Stück über die Liebe gemacht.
Das Stück heißt „Amoroso“.
Es geht um Glück in der Liebe.
Aber auch um verlorene Liebe und das Verlassen werden.
Das Stück verbindet Sprache und Tanz.
Es ist in einem langsamen Tempo erzählt.
In schönen, traum·haften Bildern.
Die Theater·gruppe hat mit ihrem künstlerischen Leiter Janusz Orlik gearbeitet.
Zusammen haben sie den Tanz entwickelt.
Die Gruppe hat das Stück „Amoroso“ schon in verschiedenen polnischen Städten gezeigt.
Dort mochte das Publikum das Stück sehr gerne.
Und die Gruppe hat verschiedene Preise dafür bekommen.
Jetzt wird das Stück zum ersten Mal in Deutschland gezeigt.
Schwierige Themen:
Auf der Bühne werden Schimpf·wörter benutzt.
Die Schauspieler*innen benutzen auf der Bühne Pfeil und Bogen.
Sie sind aus Holz und erinnern an ein Spiel·zeug.
In dem Stück geht es um Liebe und Sex.
Aber es geht auch um Kontrolle.
Also um Liebe, die keine Freiheit lässt.
Licht, Geräusche und andere Reize
Licht:
In manchen Szenen ist der Zuschauer·raum im Halb·dunkel.
Das Licht verändert sich immer wieder.
Manchmal ist das Licht sehr stark.
Geräusche:
An einigen Stellen gibt es laute Musik.
Mit Mariusz Józefiak, Jarosław Kubiak, Antek Kurjata, Daniel Laskowski, Bartosz Pawłowski, Lidia Piskorska, Karol Solski, Magdalena Szalbierz, Arkadiusz Żmijewski Regie, Bühnenbild, Musikalisches Arrangement Janusz Orlik Choreografie Janusz Orlik mit dem Ensemble des Teatr Klucz Choreografie-Assistenz Antek Kurjata Kostüme Agnieszka Ostrowska Lichtdesign Arkadiusz Kuczyński, Janusz Orlik Audiodeskription Marcin Głowiński (Skript) Produktion Kulturzentrum ZAMEK in Poznań im Rahmen des Projekts Europe Beyond Access, gefördert durch das Programm Creative Europe.



















